Bernhard
Peter
Der
Goldene Schnitt in Leonardos Abendmahl
Das Gemälde "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci enthält dreimal den Goldenen Schnitt: Das erste System bezieht sich auf die Gesamtbreite des Gemäldes. Durch zweimalige Teilung im Goldenen Schnitt (G - H - I) erhält man die Ausbuchtung des Tisches, welche Jesus von den zwei Jüngergruppen abtrennt. Beide Linien setzen sich fort in den Fensterkanten. Das umfangreichste System im Goldenen Schnitt wird durch die Maße der Fenster definiert (A - B - C - D). Die sich dadurch ergebenden Linien korrelieren mit den Gesichtsmittelpunkten der Jünger zu beiden Seiten von Jesus. Ein drittes System (E - F) verbindet Oberkante des Bildes, oberes Ende des Tisches und Oberkante der Fenster miteinander. Christi Mund teilt wiederum das Rechteck aus Fenster und Tischkante im entsprechenden Maßverhältnis horizontal.

Einführung
Geometrische Konstruktionen (1) - Geometrische
Konstruktionen (2)
Geometrische Konstruktionen (3) - Geometrische
Konstruktionen (4)
Geometrische Konstruktionen (5) - Geometrische
Konstruktionen (6)
Geometrische Konstruktionen (7) - Geometrische
Konstruktionen (8)
Geometrische Konstruktionen (9) - Geometrische
Konstruktionen (10)
Fünfecke, Zehnecke, Ikosaeder und der
Goldene Schnitt
Mathematik des Goldenen Schnittes
Die Zahl des geometrischen Wachstums bzw.
der geometrischen Teilung
Immer schön kritisch bleiben!
Parthenon in Athen - Pantheon in Rom - Notre Dame in Paris
Leonardos Abendmahl
- Leonardos Verkündigung
Castel del Monte, Apulien - Römische Triumphbögen
Der Goldene Schnitt in der konkreten Kunst -
Beispiele von Jo Niemeyer
Land Art mit dem Goldenen Schnitt
Literatur, Links, Quellen
©
Text und Graphik: Bernhard Peter 2004-2005
(unter Verwendung einer Photographie unbekannter Herkunft)