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Bernhard
Peter
Galerie:
Photos schöner alter Wappen Nr. 501
Schloß
Thurnau in Thurnau (Oberfranken)
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Schloß Thurnau - Teil (6b): Wappen an den Epitaphien im unteren Hof:
Lapidarium: Stein 1:
Das "Lapidarium"
enthält noch viele weitere interessante Gedenksteine. Ein
weiterer im unteren Teil stark beschädigter gelber Stein mit
einer vor einem Kruzifix knienden Figur eines Mannes ist dort
untergebracht, mit den Wappen von Giech, von Stiebar, beide
Schilde von einem Engel gehalten, unten von Seckendorf und von
Schweppermann (ohne Abbildung).
Lapidarium: Stein 2:

Stein von 1628, Wappen der Künsberg (heraldisch rechts, in Blau eine silberne eingebogene Spitze) und Wiesenthau (heraldisch links, in Silber oder Gold ein aus waagerecht liegenden roten Wecken gebildeter Pfahl).
Lapidarium: Stein 3:

Stein der Grafin Anna von Giech. Oben zweimal das Wappen Giech (geviert: Feld 1 und 4: In Silber zwei aufrecht gestellte rote Schafscheren nebeneinander (Stammwappen Giech), Feld 2 und 3: In Rot ein silberner Schwan, der im optisch linken Wappen in beiden Feldern gewendet ist). Man vergleiche das Wappen an der "vorderen Schnecken" - ebenfalls ein Allianzwapen Giech-Giech.
Lapidarium: Stein 4:

Allianzwappen Giech (geviert: Feld 1 und 4: In Silber zwei aufrecht gestellte rote Schafscheren nebeneinander (Stammwappen Giech), Feld 2 und 3: In Rot ein silberner Schwan, der im optisch linken Wappen in beiden Feldern gewendet ist) mit Redwitz oder Marschall von Ebneth, eine Linie der Redwitz (in Blau drei silberne Balken, belegt mit einem roten schrägrechten Wellenbalken).
Lapidarium: Stein 5:

Hier ein geviertes Wappen - ein seltenes Vorkommen des Motivs des Rukh, eines Schachturmes. Aufbau des gevierten Wappens:
Dazu zwei Helmzieren:
Lapidarium: Stein 6:

Die Inschrift auf einem weiteren Stein lautet: "ANNO DOMINI 1558 AM SAMBSTAG NACH CANTATE IST IN GOT VERSCHIDEN DER EHRNVHEST VEIT VON GICH ZU BRUN DER SELEN GOT GENAD". Interessant ist hier besonders das Wappen mit dem Zirkel zur Linken - kein Giech-Wappen, sondern das von Gottsfeld (in Rot ein gestürzter silberner Zirkel).
Literatur
und Quellen:
http://www.schlossthurnau.de/historie.html
http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Heimatpf/Schloss-Geschichte.htm
http://www.thurnau.de/
http://www.fimt.uni-bayreuth.de/schloss.html
Uta von Pezold, Die Herrschaft Thurnau im 18. Jahrhundert;
Plassenburg, Band 27, Kulmbach 1968
Thurnau 1239-1989, Festschrift, herausgegeben 1989 anläßlich
der 850-Jahrfeier des Marktes Thurnau
Uta von Pezold, Thurnau, ein kleiner Führer durch seine
Geschichte, Thurnau 1987
Siebmachers Wappenbücher
Genealogien: http://worldroots.com
Eugen Schöler, Historische
Familienwappen in Franken, Verlag Degener 3. Aufl. 1999
Anton P. Rahrbach, Reichsritter in Mainfranken. Zu Wappen und
Geschichte fränkischer Adelsfamilien. Bauer & Raspe Verlag -
Die Siebmacherschen Wappenbücher, die Familienwappen deutscher
Landschaften und Regionen, Band 2, 2003, ISBN 3-87947-113-4
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Thurnau (Oberfranken): Schloß, Teil (1a): Bauzustand und Wappenübersicht - Schloß, Teil (1b): Torhaus - Schloß, Teil (2): Vordere Schnecke - Schloß, Teil (3): Hohe Schnecke - Schloß, Teil (4): Außenmauer - Schloß, Teil (5): Gebetserker - Schloß, Teil (6a): Lapidarium - Schloß, Teil (6b): Lapidarium - Schloß, Teil (7): Zwingermauer - Museum - St. Laurentius, Teil (1): Chorbogen - St. Laurentius, Teil (2): Herrschaftsstand Giech - St. Laurentius, Teil (3): Herrschaftsstand Künsberg - St. Laurentius, Teil (4): Epitaph Giech/Förtsch
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