Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 524
Bischofsstadt Eichstätt

Eichstätt: Das Mortuarium - Teil (3): Deckenfelder 12-17

Gewölbefeld 12:

Gewölbefeld 13:

Gewölbefeld 14:

Gewölbefeld 15:

Das Vollwappen in der Mitte folgt und der einzelne Schild links folgen dem gleichen Gestaltungsschema, während der Schild optisch rechts einem abweichenden Farbschema folgt. Die Eltern des Probanden sind Wilhelm II. Graf zu Oettingen-Wallerstein (1544 - 14.10.1602) und Johanna v. Hohenzollern (23.6.1543 - 22.2.1604), die vier Großeltern sind Friedrich V. Graf zu Oettingen-Wallerstein (6.11.1516 - 2.2.1579), Euphemia v. Oettingen zu Flochberg (1523 - 16.3.1560), Karl I. Graf v. Hohenzollern (1516 - 8.3.1576) und Anna v. Baden-Durlach (1512 - 1579). Mit dieser Genealogie gibt es sogar zwei Brüder, die beide Domherr in Eichstätt waren: Wolfgang Graf zu Oettingen-Wallerstein (1573 - 5.9.1598) war 1587-1593 Domherr zu Eichstätt, 1590 Student zu Ingolstadt, 1592 Student zu Freiburg, 1593 Domherr zu Bamberg, danach resignierte er. Und sein Bruder Martin v. Oettingen-Spielberg (7.3.1574 - 14.1.1587) war 1585 Domherr zu Eichstätt.

Gewölbefeld 16:

Gewölbefeld 17:

Literatur und Links:
Siebmachers Wappenbücher, bes. Band Bistümer
Eugen Schöler, Historische Familienwappen in Franken, Verlag Degener 3. Aufl. 1999
Aschaffenburger Wappenbuch
Otto Gruber: Wappen des mittelrheinisch-moselländischen Adels, Trier 1962-1965, incl. Nachtrag Trier 1967, ebenfalls veröffentlicht in verschiedenen Jahrgängen der "landeskundlichen Vierteljahresblätter".
Ein herzliches Dankeschön an Frau Siglinde Buchner für wertvolle Hinweise.
Siglinde Buchner, Cronheim und sein gleichnamiger Ortsadel, in: Alt-Gunzenhausen, Beiträge zur Geschichte der Stadt und Umgebung, Heft 58/2003
Anton P. Rahrbach, Reichsritter in Mainfranken. Zu Wappen und Geschichte fränkischer Adelsfamilien. Bauer & Raspe Verlag - Die Siebmacherschen Wappenbücher, die Familienwappen deutscher Landschaften und Regionen, Band 2, 2003, ISBN 3-87947-113-4
Dr. Claudia Grund, Der Dom zu Eichstätt, Hrsg. Domkapitel Eichstätt, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg, 2007, ISBN 978-3-89870-293-5
http://www.bistum-eichstaett.de
http://www.bistum-eichstaett.de/dom/domfuehrung/mortuarium.htm
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9

Wenn eine Wappenbeschreibung als "ohne Beleg" bezeichnet ist, ließ sich bis zum gegebenen Zeitpunkt kein Literaturbeleg in den mir zur Verfügung stehenden Quellen finden. Wer hierzu eine Quelle oder einen anderen Nachweis oder sonstige Hinweise hat, schreibe mir bitte.

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Veröffentlichung der Innenaufnahmen aus dem Mortuarium mit freundlicher Erlaubnis des Herrn Domkapitular Manfred Winter, Summus Custos, als Vertreter des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt, vom 07.05.2007, wofür ihm an dieser Stelle herzlich gedankt sei.

© Copyright Text, Graphik und Photos: Bernhard Peter 2007
Autor: Bernhard Peter, Im Schenkelsberg 8, 56076 Koblenz
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