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Bernhard
Peter
Galerie:
Photos schöner alter Wappen Nr. 725
Barockstadt
Fulda
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Fulda: Stadtschloß, gartenseitiges Portal der nordwestlichen Fassade
Hier blicken wir auf die Gartenseite des parkseitigen Seitenflügels des Ehrenhofes. Die beiden diesen flankierenden Bautrakte sind zum Ehrenhof hin gleich, beide haben die gleiche Aufteilung, die gleichen Maße, die gleichen Freitreppen. Aber nur dieser Flügel hat zum Park hin ein weiteres Portal, und zwar ein einziges, mittig angeordnetes. Das Wappen wiederum ist das gleiche wie auf der anderen Seite des Gebäudeflügels, das von Konstantin von Buttlar.

Der im Bild angeschnittene Weg ist die Hauptachse des Gartens und führt geradewegs auf die Treppenanlage und auf der anderen Seite auf die Orangerie zu. Diese Achse geht nicht von dem beschriebenen Portal aus, sondern vom Kaisersaal im Erdgeschoß des Mittelbaus.

Das Wappen über dem Eingang ist genau wie die beiden auf der ehrenhofseitigen Fassade dieses Gebäudeflügels das des Fürstabtes Konstantin von Buttlar (17141726) und ist geviert:
Über dem Wappen stehen drei Helme:
Hinter dem Schild stecken links das Schwert und rechts der Krummstab.

Detailvergrößerung.
Position des beschriebenen Wappens am Stadtschloß Fulda
Übersicht:
Die Äbte und Fürstäbte von Fulda
Philipp Georg Schenk zu
Schweinsberg (15671568), Fürstabt
Wilhelm Hartmann von Klauer zu Wohra (15681570), Fürstabt
Balthasar von Dernbach (genannt Grauel) (15701576 und
16021606), Fürstabt
Johann Friedrich von Schwalbach (16061622), Fürstabt
Johann Bernhard Schenk zu Schweinsberg (16231632),
Fürstabt
Johann Adolf von Hoheneck (16331635), Fürstabt
Hermann Georg von Neuhof (genannt Ley) (16351644),
Fürstabt
Joachim Graf von Gravenegg (16441671), Fürstabt
Kardinal Bernhard Gustav Markgraf von Baden-Durlach
(16711677), Fürstabt
Placidus von Droste
(16781700), Fürstabt
Adalbert I. von Schleifras
(17001714), Fürstabt
Konstantin von
Buttlar (17141726), Fürstabt
Adolf von Dalberg
(17261737), Fürstabt
Amand von Buseck, (17371756), Fürstabt 1737-1752,
Fürstbischof ab 1752, am 5.10.1752 wurde die Fürstabtei durch
Papst Benedikt XIV. in den Rang eines Bistums erhoben.
Adalbert II. von Walderdorff (17571759),
Fürstbischof
Heinrich VIII. von Bibra, (17591788), Fürstbischof
Adalbert III. von Harstall, (17891814), Fürstbischof bis
1802, danach Bischof. Im Jahre 1802 wurde mit dem
Reichsdeputationshauptschluß das geistliche Fürstentum mit
seinen Klöstern aufgelöst.
Literatur:
Siebmachers Wappenbücher,
insbesondere Band Bistümer.
Kulturamt der Stadt Fulda: http://www.museum-fulda.de
http://www.tourismus-fulda.de/, www.fulda.de, http://www.tourismus-fulda.de/sehenswertes/sehenswuerdigkeiten/index.php
Michael Imhof, Fulda - Ein Führer durch die Barockstadt, Michael
Imhof Verlag, 3. Auflage 2006, ISBN 3-935590-03-2 und
978-3-935590-03-7
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