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Bernhard
Peter
Galerie:
Photos schöner alter Wappen Nr. 80
Würzburg
- ein heraldischer Leckerbissen
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Dom zu Würzburg, Johann Gottfried von Aschhausen, Grabdenkmal
Johann Gottfried von Aschhausen hat ein Grabdenkmal mit einem großen Amtswappen in der Mitte und einer in einer Zeile angeordneten Ahnenprobe von acht Wappenschilden. Eine farbliche Fassung der Wappen ist nicht gegeben, der helle Stein ist mit feinen Goldlinien konturiert.
Die Familie von Aschhausen ist erstmalig um 1230 in einer Urkunde des Klosters Schöntal nachgewiesen; ihre Stammburg liegt in der Nähe. Diese Familie Aschhausen darf nicht verwechselt werden mit einem gleichnamigen Ministerialengeschlecht aus Krautheim (führten einen Adlerkopf im Schilde). Unsere von Aschhausen waren im Dienste der Grafen von Hohenlohe, der Bischöfe von Würzburg oder von Mainz. Die Burg Aschhausen wurde im Jahre 1315 dem Erzstift Mainz zu Lehen aufgetragen. Wichtige Familienmitglieder waren als kurmainzische Amtmänner tätig. Die Rolle der Familie Aschhausen in der Reichsritterschaft ist als eher unbedeutend einzuschätzen. Wichtigere Ämter im Heiligen Römischen Reich bekleideten sie nicht. Mit Johann Gottfried von Aschhausen starb die jüngere Linie aus; die ältere Linie derer von Aschhausen war schon 1615 mit Hans B. von Aschhausen erloschen.

Bestandteile des Wappens:
Helmzieren:

Wappen der Ahnenprobe: Ganz links von Thüngen, 3. von links von Ehrenberg, 4. von links von Aschhausen, 5. von links Zobel von Giebelstadt, 3. von rechts von Bibra, ganz rechts von Schweigern.
Johann Gottfried von Aschhausen: 1593 Dechant in Comburg und im Würzburger Stift Haug, 1609 Bischof von Bamberg, 1610 Dompropst zu Würzburg, 1617 Bischof von Würzburg, gestorben 1622.
Zur Übersicht ein Ausschnitt aus der Liste der Würzburger Fürstbischöfe:
Rudolf II. von Scherenberg
1466-1495
Lorenz von Bibra 1495-1519
Konrad II. von Thüngen 1519-1540
Konrad III. von Bibra 1540-1544
Melchior Zobel von Giebelstadt 1544-1558
Friedrich von Wirsberg 1558-1573
Julius Echter von Mespelbrunn 1573-1617
Johann
Gottfried von Aschhausen 1617-1622
Philipp Adolf von Ehrenberg
1623-1631
Franz von Hatzfeld 1631-1642
Johann Philipp von Schönborn (desgl. Erzbischof von Mainz)
1642-1673
Johann Hartmann von Rosenbach1673-1675
Peter Philipp von Dernbach (desgl. Bischof von Bamberg) 1675-1683
Konrad Wilhelm von Wernau 1683-1684
Johann Gottfried von Guttenberg 1684-1698
Johann Philipp von Greiffenklau-Vollraths 1699-1719
Johann Philipp Franz von Schönborn 1719-1724
Christoph Franz von Hutten 1724-1729
Friedrich Carl von Schönborn (desgl. Bischof von Bamberg)
1729-1746
Anselm Franz von Ingelheim 1746-1749
Karl Philipp von Greiffenklau-Vollraths 1749-1754
Adam Friedrich von Seinsheim (dsgl. Bischof von Bamberg)
1755-1779
Literatur
und Links:
Anton P. Rahrbach,
Reichsritter in Mainfranken. Zu Wappen und Geschichte
fränkischer Adelsfamilien. Bauer & Raspe Verlag - Die
Siebmacherschen Wappenbücher, die Familienwappen deutscher
Landschaften und Regionen, Band 2, 2003, ISBN 3-87947-113-4
Peter Kolb: Die Wappen der Würzburger Fürstbischöfe.
Herausgegeben vom Bezirk Unterfranken, Freunde Mainfränkischer
Kunst und Geschichte e.V. und Würzburger
Diözesangeschichtsverein. Würzburg, 1974. 192 Seiten.
Bistum Würzburg: http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/index.html
Geschichte des Bistums: http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/bistum/portait/geschichte/index.html
Bistum Würzburg bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_W%C3%BCrzburg
St. Kilians-Dom: http://www.dom-wuerzburg.de/index.php?r=t/
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Die Wappen der Fürstbischöfe von
Würzburg - Teil (1)
- Teil (2) - Teil (3) - Teil (4)
Die Wappen der Fürstbischöfe von Bamberg - Teil
(1) - Teil
(2) - Teil
(3) - Teil
(4)
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Copyright / Urheberrecht an Text, Graphik und Photos: Bernhard
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Veröffentlichung der Photos aus dem Innenraum mit freundlicher Erlaubnis des Bischöflichen Ordinariates, Presse- und Informationsstelle, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, vom 24.01.2007.
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