Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 914
Sugenheim, Ortsteil Ullstadt

Schloß Ullstadt - Teil (3): Wappen an der Gartenpforte

Jenseits der Straße im Westen des eigentlichen Schlosses gibt diese Pforte Zugang zum einst formal angelegten barocken Garten. Im Garten selbst befindet sich das sog. "Salettl", ein Pavillon mit Rocailleschmuck im Stile des Antonio Bossi.

Das von Franckenstein-Wappen ist hier das reine Familienwappen. Es ist das zweite vermehrte Wappen, wie es ab 1706 geführt wurde:

Es handelt sich bei den Feldern 2/5 und 3/4 um eine verändernde Übernahme des Wappens derer von Sachsenhausen, die einen gevierten Schild führten:

Dieses Wappen ist an einem Epitaph in der Kirche St. Kastor zu Koblenz zu sehen (Doppelgrabmal des Friedrich von Sachsenhausen (gest. 1411, Koblenzer Amtmann) und seiner Frau Sophie Schenk von Liebenstein). Die Angabe im Siebmacherschen Wappenwerk "Feld 2, 3, 4 und 5 zu Sachsenhausen, welche jedoch den Schwan ohne Helm und keine Rosen führten" ist damit widerlegt.

Literatur, Links und Quellen:
Siebmachers Wappenbücher, insbesondere Bände Bayern und Bistümer
Anton P. Rahrbach, Reichsritter in Mainfranken. Zu Wappen und Geschichte fränkischer Adelsfamilien. Bauer & Raspe Verlag - Die Siebmacherschen Wappenbücher, die Familienwappen deutscher Landschaften und Regionen, Band 2, 2003, ISBN 3-87947-113-4
Schlösser und Burgen in Mittelfranken, von Ruth Bach-Damaskinos, Jürgen Schabel, Sabine Kothes. Hofmann Verlag Nürnberg, ISBN 3-87191-186-0, S. 94 ff.

Schloß Ullstadt, Hauptgebäude - Torpfosten - Gartenpforte - Südseite - Seitenflügel-Pavillons

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