Bernhard Peter
Wappen der Würzburger Fürstbischöfe

Die Geschichte der Wappen der Würzburger Fürstbischöfe
Teil (3): AD 1683 - 1729

Konrad Wilhelm von Wernau 1683-1684

Photobeispiel: Stift Haug, Würzburg

Das Wappen ist geviert:

Bauplastische Beispiele für das Wappen:

Johann Gottfried von Guttenberg 1684-1698

Photobeispiel: Stift Haug, Würzburg

Das Wappen ist geviert:

Über der barocken Wappenkartusche der Fürstenhut, hinter dem Schild schräggekreuzt Schwert und Krummstab. Zum Wappen Guttenberg würden gehören: Helmzier: Ein hermelingestulpter roter Hut, aus dem fünf rotbraune (natürliche) Rohrkolben wachsen. Helmdecken rot-silbern.

Bauplastische Beispiele für das Wappen:

Wappen des Würzburger Fürstbischofs Johann Philipp von Greiffenklau-Vollraths (1699-1719)

Photobeispiel: Pfarrkirche in Rannungen, Unterfranken

Das Wappen ist geviert:

Das Wappen wird mit hinter dem Schild schräggekreuztem Krummstab und Schwert geführt, dazu entweder mit Fürstenhut (siehe oben) oder alternativ mit drei Helmen (siehe unten) abgebildet:

Bildbeispiel: Karlstadt am Main, Landratsamt

Bauplastische Beispiele für das Wappen:

Wappen des Würzburger Fürstbischofs Johann Philipp Franz von Schönborn (1719-1724)

Photobeispiel: Pfründnerspital in Arnstein, Unterfranken

Das einfache Wappen von Johann Philipp Franz von Schönborn (1719-1724) ist geviert:

Bauplastische Beispiele für das Wappen:

Bildbeispiel: Würzburg, Kirche St. Peter

Das komplexe Wappen von Johann Philipp Franz von Schönborn (1719-1724) hat wesentlich mehr Elemente:

Bauplastische Beispiele für das Wappen:

Wappen des Würzburger Fürstbischofs Christoph Franz von Hutten (1724-1729)

Photobeispiel: Pfründnerspital in Arnstein, Unterfranken

Das Wappen ist geviert:

Das Wappen wird mit hinter dem Schild schräggekreuztem Krummstab und Schwert geführt, dazu entweder mit Fürstenhut (siehe oben) oder alternativ mit drei Helmen (siehe unten) abgebildet:

Bildbeispiel: Gemünden am Main, Huttenschloß. Cave: Feld 4 ist falsch tingiert.

Bauplastische Beispiele für das Wappen:

Literatur:
Siehe zusätzlich allgemeines Quellenverzeichnis bzw. die bei den jeweiligen Objekten angegebenen Quellen.
Eugen Schöler, Historische Familienwappen in Franken, Verlag Degener 3. Aufl. 1999
Siebmachers Wappenbücher, Band Bistümer
Anton P. Rahrbach, Reichsritter in Mainfranken. Zu Wappen und Geschichte fränkischer Adelsfamilien. Bauer & Raspe Verlag - Die Siebmacherschen Wappenbücher, die Familienwappen deutscher Landschaften und Regionen, Band 2, 2003, ISBN 3-87947-113-4
Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648-1803, hrsg. von Erwin Gatz, von Clemens Brodkorb, Reinhard Heydenreuter und Heribert Staufer, Schnell & Steiner Verlag 2007, ISBN 978-3-7954-1637-9
Peter Kolb: Die Wappen der Würzburger Fürstbischöfe. Herausgegeben vom Bezirk Unterfranken, Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. und Würzburger Diözesangeschichtsverein. Würzburg, 1974. 192 Seiten.
Herrn Peter Kolb ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise.

Die Entwicklung der Wappen der Fürstbischöfe von Würzburg - Teil (1) - Teil (2) - Teil (3) - Teil (4)
Der Fränkische Rechen - Das Rennfähnlein

Die Entwicklung des Wappens der von Schönborn

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