Bernhard Peter
Britische heraldische Exlibris (13)

Exlibris von B. & J. Warwick
Bei diesem Blatt handelt es sich um einen undatierten Kupferstich aus der ersten Hälfte des 19. Jh. Unter den nach innen eingebogenen inneren Schnörkeln des als Postament für die Schildhalter dienenden Basisornamentes steht der Hersteller dieses Blattes: "Warwick Sc." - "145 Strand". Dieses Gravur-Atelier wurde von Benjamin und J. Warwick geführt; die Künstler waren ca. 1807-1850 aktiv und hatten ihr Atelier in London 1807-1840 in 145 Strand, gegenüber Catherine Street, 1830-1850 in 124, Regent Street. Für die Inhaber war auch eine Familie Baker tätig.

Das Blatt (Franks 1944) ist für Sir William Forbes of Pitsligo. Wie das an einem Band abhängende Abzeichen zeigt, war er Baronet of Nova Scotia. Das Abzeichen wurde bereits an anderer Stelle ausführlich diskutiert. Da in der Familie der Vorname mehrfach vergeben wurde, fällt die exakte Zuordnung schwer. Es gibt einen 6th Baronet, der 1739-1806 lebte, sowie einen 7th Baronet, der 1773-1828 lebte. Der 9th Baronet lebte 1835-1906. Und der 1st, der 2nd, der 4th und der 5th Baronet hießen ebenfalls William. Die Baronie hieß eigentlich vollständig of Pitsligo and Monymusk in the County of Aberdeen und wurde am 30.3.1626 geschaffen. Pitsligo Castle ist heute eine Ruine bei Rosehearty in Aberdeenshire. Die Forbes of Pitsligo bekamen ihren Titel 1633, hatten Alexander als traditionell gleichen Vornamen und gingen 1745 ihres Titels wegen des Jakobiten-Aufstandes verlustig. Erben wurden die Forbes of Monymusk. Vermutlich ist das Blatt rein zeitlich begründet für den 7th Baronet of Pitsligo and Monymusk angefertigt worden. Entsprechend ist das Wappen geviert aus den Einzelwappen für die Forbes of Monymusk und die Forbes of Pitsligo. Der 8th Baronet nahm übrigens zusätzlich den Namen Hepburn an und nahm das entsprechende Wappenbild in das vereinigte Wappen auf. Der 11th Baronet ließ den Namen Hepburn wieder fallen. Seit dem 10th Baronet nennt sich die Familie Stuart-Forbes und nahm das Wappen der Stuart of Fettercairn als Feld auf.

 

Das Wappen ist geviert, Feld 1 und 4: in Blau ein silberner, auf dem Giebel mit einem Herzen belegter Sparren, begleitet von drei (2:1) silbernen Bärenköpfen mit rotem Halfter (Azure on a chevron between three bears' heads couped Argent muzzled Gules a man's heart Proper, Forbes of Monymusk), Feld 2 und 3 (Forbes of Pitsligo): erneut geviert, Feld a und d: in Blau drei (2:1) silberne Bärenköpfe mit rotem Halfter (Azure three bears' heads couped Argent muzzled Gules, Forbes), Feld b und c: in Blau drei (2:1) silberne Fünfblätter (Azure three cinquefoils Argent, Fraser). Die Fünfblätter werden auch in Anspielung auf den Familiennamen Fraser "Fraises" oder "Frases" genannt. Das Interessante an diesem Schild ist, daß hier alle zehn Felder blau sind und keine zusätzliche Feldfarbe das Auseinanderhalten der Einzelfelder erleichtert. Aus größerer Entfernung erlaubt nur die strenge 3 (2:1)-Anordnung die Auflösung der Komposition in ihre Einzelbestandteile.

Die aus der einem Wulst aufgesetzten Rangkrone eines Baronets herauswachsende Helmzier der Forbes of Pitsligo stellt einen aufgereckten Rechtsarm dar, der einen Scimitar hält (crest: issuing out of a baronet's coronet a dexter hand holding a scimitar Proper). Die Devise lautet: NEC TIMIDE NEC TEMERE - neither rashly nor timidly - weder unbesonnen noch furchtsam.  Als Schildhalter dienen zwei naturfarbene oder schwarze Bären (two bears Sable or Proper).

Der 8th Baronet nahm übrigens zusätzlich den Namen Hepburn an und nahm das entsprechende Wappenbild in das vereinigte Wappen auf. Die Baronets Stuart-Forbes of Monymusk hatten folgenden Aufbau im Wappen: Quarterly, 1st and 4th: Azure on a chevron between three bears' heads couped Argent muzzled Gules a man's heart Proper (Forbes of Monymusk), 2nd: counter-quatered, 1st and 4th: Argent three bears' heads couped Argent muzzled Gules (Forbes), 2nd and 3rd: Azure three cinquefoils Argent (Fraser), 3rd: Or a bend Gules, surmounted by a fess chequy Azure and Argent, in chief a crescent of the third (Stuart of Fettercairn). Helmzier und Schildhalter sind identisch mit den bei den Forbes of Pitsligo and Monymusk genannten Elementen.

Exlibris von unbekanntem Künstler
Dieses Exlibris (Franks 1943) unterscheidet sich vom zuvor beschrieben inhaltlich nicht; die Unterschiede sind rein formal. So ist es in einen ovalen Rahmen einbeschrieben, der Schild hat eine andere, typisch britische Form mit oben zweimal eingebuchtetem Rand (spade shield), und die schildhaltenden Bären stehen auf einem Schriftband mit einer zweiten Devise: ADVERSIS MAJOR PAR SECUNDIS - superior to adversity, equal to prosperity. Vermutlich ist das Blatt für den 6th Baronet of Pitsligo and Monymusk angefertigt worden, Banker und Philanthrop, Gründungsmitglied der Society of Antiquaries of Scotland und der Royal Society of Edinburgh, Vater des zuvor vorgestellten Exlibrisbesitzers.

 

Exlibris von unbekanntem Künstler
Dieses anonyme Exlibris aus der Mitte des 18. Jh. im Chippendale-Stil wurde für Richard Chinnery angefertigt. Das Wappen zeigt in Blau einen abgeflachten Sparren von Hermelin zwischen drei (2:1) goldenen aufspringenden Löwen (Azure a chevron Ermine between three lions rampant Or). Die Helmzier ist auf einem Wulst eine goldene Kugel, auf der ein halsgekrönter natürlicher auffliegender Adler steht (crest: standing on a globe Or an eagle rising Proper collared with a coronet). Die Devise lautet: AD ARDUA TENDO - I strive for adversity - ich strebe nach den Herausforderungen. Über den Eigner ist nichts Näheres bekannt.

 

Exlibris von unbekanntem Künstler
Dieses anonyme Exlibris aus dem frühen 19. Jh. ist für den Sir Drummond Smith Baronet. Das Wappen ist als Ehewappen gespalten; die rechte Hälfte für den Ehemann ist geviert. Es handelt sich um die schottische Familie Smith, die ursprünglich auf Arthurstone lebten und 1804 zu Baronets erhoben wurde. Die ersten vier Baronets waren Sir Drummond Smith (1740-22.1.1816), Sir Charles Joshua Smith (1800-1831), Sir Charles Cunliffe Smith (1827-1905) und Sir Drummond Cunliffe Smith (23.2.1861-8.5.1947, unvermählt). Schon der zweite Baronet trug zwar auch den Namen Smith, stammte aber als Schwiegersohn aus einer ganz anderen Familie, nämlich aus der der Smith aus Suttons in Essex, konnte aber trotzdem seinem Onkel Drummond als Baronet nachfolgen. Die Familie saß seit 1786 auf Tring Park, Tring, Hertfordshire, das aber 1823 verkauft wurde. Der fünfte Baronet, Sir Drummond Cospatric (1876-1955), kombinierte den Familiennamen zu Hamilton-Spencer-Smith, und der sechste und gegenwärtige Baronet, Sir John Hamilton (1947-), nannte sich nur noch Spencer-Smith. Der Titelerbe ist Michael Philip Hamilton-Spencer-Smith (1952-).

Die rechte Spalthälfte des Wappens ist geviert, Feld 1: in Hermelin ein blauer, in der Mitte mit einer goldenen Pilgermuschel belegter Schragen, begleitet von drei (1.2) schwarzen, liegenden Mondsicheln und unten von einem goldenen Delphin (Ermine a saltire Azure, charged with an escallop Or, between three crescents Sable and in base a dolphin naiant embowed of the second), Feld 2: in Silber auf einem Wellenschildfuß ein Dreimaster (Argent a ship in distress in a sea, Proper), Feld 3: in Blau eine sitzende rote Katze (Azure a cat sejant in a watching posture, dexter paw extended, Gules), Feld 4: in Gold eine liegende rote Mondsichel (Or a crescent Gules), Herzschild: in Silber eine rote Hand (Baronetszeichen, red hand of Ulster).

 

Die linke Spalthälfte für die Ehefrau zeigt in Schwarz einen goldenen, mit drei schwarzen goldenen fünfzackigen Sternen belegten Sparren zwischen drei (2:1) goldenen Merletten (Monckton, Sable on a chevron between three martlets Or as many mullets of the field). Damit läßt sich dieses Exlibris Sir Drummond Smith (1740-22.1.1816) zuordnen, denn seine am 16.2.1805 in St. George's Church, St. George Street, Hanover Square, Westminster, Middlesex, angetraute Ehefrau war Elizabeth Monckton-Arundell (20.7.1754-2.7.1835), die Tochter von William Monckton bzw. später Monckton-Arundell (-18.11.1772), 2nd Viscount Galway, und dessen Ehefrau, Elizabeth da Costa Villa-Real (1738-2.1.1792). Damit kann das Exlibris auf den Zeitraum 1805-1816 datiert werden und ist aufgrund des Alters trotz unbekanntem Stecher gemeinfrei.

Die Monckton-Arundell führten als vollständiges Wappen einen gevierten Schild, Feld 1 und 4: in Schwarz sechs (3:2:1) silberne Schwalben (Arundell), Feld 2 und 3: Stammwappen Monckton (quarterly, 1st and 4th: Sable six swallows three two and one Argent, 2nd and 3rd: Sable on a chevron between three martlets Or as many mullets of the field. Als Helmzier hatten sie auf einem hermelingestulpten, blauen Turnierhut eine silberne Schwalbe auf dem ersten Helm und eine goldene Merlette auf dem zweiten Helm (crests: 1st: On a chapeau Azure turned up Ermine a swallow Argent, 2nd: a martlet Or). Als Schildhalter verwendeten sie beiderseits ein halsgekröntes Einhorn von Hermelin (supporters: on either side a unicorn Ermine, crined, armed and unguled and gorged with an eastern coronet Or). Die Devise der Monckton-Arundell lautet: Famam Extendere Factis - to extend my fame by deeds.

Die hier benutzte Helmzier der Smith besteht aus einer schräggestellten Schreibfeder, überkreuzt von einem schräglinksgestellten Schwert, an der Kreuzungstelle ist ein herabhängendes blaues Schildchen mit einer goldenen Pilgermuschel befestigt (upon a wreath of the colours a sword and a quill in saltire and suspended therefrom an escutcheon Azure charged with an escallop Or).

Exlibris von unbekanntem Künstler
Dieses Blatt wurde von einem unbekannten Künstler für Arthur Onslow angefertigt, einen berühmten englischen Politiker, der vom 23.1.1728 bis 1761 im Parlament aktiv war und als Speaker des Unterhauses aufgrund seiner wiederholten Wiederwahl einen Rekord aufstellte, was ununterbrochene Amtszeit auf diesem Posten betrifft.

Der in Kensington geborene Arthur Onslow (1.10.1691-17.2.1768), war der Sohn von Foot Onslow (2.6.1655-10.5.1710) und dessen Ehefrau Susanna Anlaby, Tochter von Thomas Anlaby, of Etton, co. York, und Witwe von Arnold Colwell. Der Großvater väterlicherseits von Arthur Onslow war Sir Arthur Onslow (1624-21.7.1688), 2nd Baronet, welcher am 8.5.1674 zum Baronet of West Clandon, Surrey erhoben wurde in Nachfolge seines Schwiegervaters. Großvater Sir Arthur Onslow hatte zweimal geheiratet, erst Rose Stoughton, danach Mary Foot, die Tochter des Alderman Sir Thomas Foot, welcher 1649-50 Bürgermeister von London war. Der Exlibrisbesitzer ist der Sohn des Sohnes aus zweiter Ehe; die erste Ehe war ohne Nachkommen.

Da der Vater des Exlibrisbesitzers der zweitgeborene Sohn war, ging der Baronetstitel an ihm vorbei an seinen älteren Bruder, Richard Onslow (23.6.1654-5.12.1717), welcher am 19.6.1716 zum 1st Baron Onslow erhoben wurde, of Onslow in the County of Shropshire and Clandon in the County of Surrey. Mit dessen Enkel, Richard Onslow (1713-8.10.1776), 3rd Baron Onslow, erlosch die direkte Nachfolge in männlicher Abstammung. Nun folgte ein entfernter Cousin, George Onslow, der am 20.5.1776 zum 1st Baron Cranley, of Imbercourt in the County of Surrey, erhoben worden war, als 4th Baron Onslow nach und wurde später am 19.6.1801 zum Viscount Cranley, of Cranley in the County of Surrey, und zum Earl of Onslow, of Onslow in the County of Shropshire, erhoben. Dieser Begünstigte war der Sohn des Exlibriseigners. Die Baronie Onslow verblieb seitdem bei den Earls of Onslow. Der gegenwärtige Titelinhaber ist Rupert Charles William Bullard Onslow (16.6.1967-), 8th Earl of Onslow, 8th Viscount Cranley, 11th Baron Onslow, 8th Baron Cranley und 12th Baronet of West Clandon, co. Surrey.

Zurück zum Exlibriseigner: Er besuchte die Royal Grammar School in Guildford, danach das Winchester College, und anschließend immatrikulierte er sich 1708 im Wadham College an der Universität Oxford. Er erwarb jedoch keinen akademischen Grad. Als er 1713 an den Schranken des Middle Temple stand, hatte er kaum praktische Erfahrung als Jurist, und er war auch nicht besonders erfolgreich als Barrister.

Arthur Onslow war die parlamentarische Arbeit in die Wiege gelegt: Sein Vater Foot Onslow wurde 1688 für Guildford Mitglied des Parlamentes und First Commissioner of the Excise. Sein Großvater Arthur Onslow saß 1640/41-1648 für Bramber, 1654-1655, 1656-1658, 1659 und 1679-1681 für Surrey sowie 1660 und 1661-1679 für Guildford im Unterhaus. Und sein Onkel Richard Onslow, der spätere dritte Baronet, war ebenfalls Parlamentsmitglied, 1678/79-1681 für Guildford, 1688/89-1710 und 1713-1715 für Surrey und 1710-1713 für St. Mawes, außerdem war er 1708-1710 Speaker of the House of Commons. Es war sein Onkel, Sir Richard Onslow, der seinem Neffen den Weg in die Politik ebnete. Richard Onslow wurde zum Chancellor of the Exchequer ernannt und machte seinen Neffen zu seinem Privatsekretär. Als sein Onkel 1715 aus dem Dienst ausschied, wurde Arthur Receiver General of the Post Office, dann 1719 Recorder of Guildford. Weil sich dieses Amt nicht mit seinem Sitz im Parlament vertrug, übergab er ersteres 1720 an seinen jüngeren Bruder Richard.

Arthur Onslow selbst war schließlich ebenfalls Parlamentsmitglied, 1720-1727 als Mitglied der Whigs für Guildford, im Jahr der Parlamentsauflösung 1727 kurzfristig für Guildford und Surrey, danach 1727-1761 nur für Surrey, während sein Bruder Richard den Sitz für Guildford übernahm. Und er war 1728-1761 Speaker of the House of Commons, 33 Jahre lang, denn aufgrund seiner persönlichen Integrität wurde er immer wieder gewählt, 1735, 1741, 1747 und 1754. In Zeiten gängiger Korruption galt er als Fels in der Brandung: unparteiisch, unabhängig und pedantischer Wächter parlamentarischer Ordnung, ein steter Verteidiger des Parlamentes als Regierungsorgan und der Errungenschaften der Glorious Revolution. Er wurde am 25.7.1728 Privy Councillor. Vom 20.4.1734 bis 1743 war er Treasurer of the Navy; das Amt gab er aber aus einem bestimmten Anlaß auf, um sich seine Unabhängigkeit als Speaker zu bewahren. Er wurde wieder Recorder of Guildford und 1737 High Steward of Kingston upon Thames. 1761 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen von seinem Parlamentsposten zurück. Er war der erste Parlamentssprecher, der mit einer Pension ausgestattet wurde.

Sein Wappenschild zeigt in Silber einen roten Balken, der von sechs naturfarbenen bzw. schwarzen Krähen (wörtlich: Alpenkrähen, Pyrrhocorax pyrrhocorax) begleitet wird (engl.: Argent a fess Gules between six Cornish Choughs Proper). Nicht dargestellt ist das zugehörige Kleinod, ein schwarzer Adler, der ein goldenes Rebhuhn schlägt (crest: an eagle Sable preying on a partridge Or). Anstelle der später üblichen Schildhalter (on either side a falcon close Proper belled Or) sieht man nur zwei geflügelte Putten, die die schweren Falten des Wappenmantels seitlich aufstemmen. Als Motto verwendet die Familie die Worte "Festina Lente" - quick without impetuosity.

Was wir rechts sehen, ist das "Mace" oder "Ceremonial Mace". Dieses Zeremonialzepter hat eigentlich seine Wurzeln in einer mittelalterlichen Schlagwaffe, dem Morgenstern, auch wenn man dem Prunkstück aus rund 10 Kilogramm verziertem Metall das wirklich nicht mehr ansieht. Es verkörpert die offizielle Authorität der Monarchie und wird heute noch verwendet. Dabei ist der Singular ein Understatement: Im Tower werden bei den Kronjuwelen insgesamt zehn große Exemplare aufbewahrt, zwei aus der Zeit von König Charles II., zwei aus der Zeit von James II., drei aus der Zeit von William und Mary und eine aus der Regierungszeit von Queen Anne. Vor einem Parlamentstag wird das in der Obhut des Lord Chancellor stehende "Mace" hereingetragen, im Unterhaus vom "Serjeant-at-Arms", im Oberhaus, welches zwei Exemplare besitzt, vom "Yeoman Usher of the Black Rod". Während der Parlamentssitzungen liegt das "Mace" auf seinem festen Platz, im Unterhaus auf dem Tisch vor dem Parlamentssprecher, im Oberhaus hinter dem Lord Speaker auf dem Wollsack ("Woolsack"), und verkörpert die Anwesenheit des Monarchen als weiteren Teilnehmer, was soweit geht, daß ein Parlament nicht legal zusammentreten kann, wenn das "Mace" fehlt. Ebensowenig können ohne das "Mace" gültige Gesetze verabschiedet werden. Am Ende eines parlamentarischen Tages werden die "Maces" zurückgetragen. Auch bei feierlichen Ereignissen wie der Parlamentseröffnungen oder Krönungen wird ein "Mace" dem Monarchen vorangetragen. Wenn der Monarch selbst im Oberhaus anwesend ist, braucht man dort natürlich kein "Mace". Wenn  Oberhaus und Unterhaus "in comittee" arbeiten, kommt das "Mace" des Unterhauses in eine Halterung unter dem Tisch.

Links sehen wir ein weiteres wichtiges Utensil, eine reichverzierte Tasche, die "Purse". Mit einem Geldbeutel hat das wenig zu tun, denn auch heute noch wird diese "Purse" verwendet, wenn die Queen mit ihrer Rede das Parlament eröffnet. Besagte Rede wird in dieser Tasche aufbewahrt. Der rechteckige, in den englischen Farben Rot und Gold gehaltene Beutel trägt normalerweise das gestickte Wappen des regierenden Monarchen und ist an den vier Ecken mit Quasten verziert. Die Regierung bereitet heute die Rede der Queen vor, dann bringt der Lord Chancellor die offizielle Fassung mit zur Parlamentseröffnung. Er steht zuerst links des Thrones und entnimmt dann der "Purse" nach Eintreffen des Parlamentssprechers die Rede, um sie der Queen zu überreichen, die sie dann abliest.

Doch an dieser "Purse" ist eine Sache interessant und fällt erst bei näherem Hinsehen auf: Sie trägt zwar einerseits die Initialen "G(eorgius) R(ex)" für George II., außerdem wird das Wappen von den königlichen Schildhaltern Großbritanniens gehalten, rechts vom Löwen, links vom Einhorn (supporters: dexter a lion rampant gardant Or imperially crowned Proper, sinister a unicorn Argent armed, crined and unguled Proper, gorged with a coronet Or composed of crosses patées and fleurs-de-lis a chain affixed thereto passing between the forelegs and reflexed over the back also Or), andererseits ist der Schild das Wappen der Königin Caroline von Brandenburg-Ansbach, nicht das des Königs George II. Hier bieten sich zwei mögliche Erklärungen an: Zum einen war Arthur Onslow seit dem 13.5.1729 Chancellor of the Queen und Keeper of the Great Seal für die Queen, zum anderen war es ein offenes Geheimnis, daß die Königin ihren Ehemann lenkte: Es war allgemein bekannt, daß die tatkräftige und kluge Königin ihren Ehemann bei seinen Entscheidungen leitete und eigentlich in Wirklichkeit diejenige war, die Großbritanniens Strippen zog - eine subtile Anspielung vielleicht? Bei einem treuen Diener der Krone dürfen wir aber wohl eher den ersten Grund vermuten, außerdem war Queen Caroline Patin für Arthur Onslows Sohn George. Es ist anzunehmen, daß die "Purse" auf beiden Seiten ein Wappen trug, auf der einen Seite das des Ehemannes, auf der anderen Seite das der Ehefrau. Da er 1729 Chancellor of the Queen wurde, diese aber 1737 verstarb, haben wir damit das Zeitfenster der Entstehung des Exlibrisblattes.

 

Arthur Onslow heiratete am 8.10.1720 Anne Bridges (1703-1763), die Tochter von John Bridges of Thames Ditton, county of Surrey. Seine Frau war zugleich die Nichte und Miterbin von Henry Bridges of Imber Court. Als Mitte der 1720er Jahre Arthurs Schwiegervater verstarb, und nachdem ein weiterer Anteil von Annes Schwester Rose nach deren Tod durch Arthur von den Erben erworben worden war, kam er so in den gänzlichen Besitz des Anwesens Imber Court in Thames Ditton, das er zum Hauptwohnsitz ausbaute. Arthur und Anne hatten zwei Kinder, George Onslow, 1st Earl of Onslow (1731-1814) und Anne Onslow (-20.12.1751). Für Arthur Onslow gibt es in der Holy Trinity Church in Guildford ein Memorial. Er wurde zunächst in St Nicholas Church, Thames Ditton, begraben, aber später nach Merrow Church in der Nähe von Clandon, Surrey, überführt, wo das Familienbegräbnis lag. An Arthur Onslow erinnert heute noch Onslow County, North Carolina. Gemälde von ihm, von und nach Hans Hüsing und von Joseph Highmore, werden heute in der National Portrait Gallery, der Parliamentary Art Collection und im Royal Collection Trust aufbewahrt.

Exlibris von unbekanntem Künstler:
Dieses Blatt ist zwar relativ grob in der Gestaltung, aber dennoch für ein königliches Paar, nämlich für Kronprinz Georg (30.10.1683-25.10.1760), den späteren König Georg II. von Großbritannien und Irland, Sohn von Georg I. Ludwig (28.5.1660-22.6.1727), König von Großbritannien und Irland, Herzog von Braunschweig und Lüneburg, und dessen Frau, Sophia Dorothea Herzogin von Braunschweig-Lüneburg-Celle (10.9.1666-13.11.1726), der Tochter des letzten Herrschers von Lüneburg-Celle. Georg II. war vermählt mit Markgräfin Wilhelmine Charlotte Caroline von Brandenburg-Ansbach (11.3.1683-1.12.1737).

Der rechte Ovalschild für den Ehemann zeigt den typischen Aufbau für das Haus Hannover auf dem Thron von Großbritannien, wie er von Georg I. (1714-1727), Georg II. (1727-1760) und Georg III. (1760-1801) benutzt wurde. Der Schild ist geviert, Feld 1: gespalten, rechts: Königreich England, in Rot drei goldene, hersehende, schreitende Löwen (Leoparden) übereinander, links: Königreich Schottland, in Gold innerhalb eines außen und innen mit Lilien besteckten Zwillingsinnenbordes ein roter Löwe, Feld 2: Königreich Frankreich, in Blau drei (2:1) goldene Lilien, Feld 3: Königreich Irland, in Blau eine goldene Harfe mit silbernen Saiten, Feld 4: Königreich Hannover, im Göpelschnitt geteilt, mit Herzschild, Feld a: Fürstentum Braunschweig, in Rot zwei goldene, hersehende, schreitende Löwen (Leoparden) übereinander, Feld b: Fürstentum Lüneburg, in goldenem, mit roten Herzen bestreutem Feld ein blauer Löwe, Feld c: Sachsenroß, in Rot ein silbernes, aufspringendes Pferd, Herzschild: Erzschatzmeisteramt, in Rot eine goldene Kaiserkrone (sog. Krone Karls des Großen). Als Schildhalter fungieren die üblichen des britischen Herrscherhauses, rechts ein goldener, hersehender, gekrönter sowie rotgezungter und -bewehrter Löwe, und links ein silbernes, golden bewehrtes und bemähntes, mit einer goldenen Halskrone mit daran herabhängender ebensolchen Kette versehendes und rotgezungtes Einhorn. Sowohl auf dem Schild als auch auf dem Einhorn sieht man einen dreilätzigen Turnierkragen (label) für den erstgeborenen Sohn des regierenden Königs (streng genommen müßte auch der Löwe einen solchen haben, nehmen wir ihn mal unter der Mähne an).

Das gibt die Obergrenze zur Datierung, weil der Turnierkragen mit dem Regierungsantritt und der Krönung am 11.10.1727 wegfiel. Andererseits erhalten wir die Untergrenze der Datierung durch die Heirat mit Charlotte Caroline von Brandenburg-Ansbach, die am 2.9.1705 stattfand, und durch die 1706 erfolgte Aufnahme in den Hosenbandorden, wodurch dieses Blatt zwischen 1706 und 1727 entstanden sein muß. Am 27.9.1714 wurde er Prince of Wales, aber hier sind keine typischen Hinweise (Devise, Badge) zu sehen. Das Wappen für Charlotte Caroline von Brandenburg-Ansbach zeigt in Silber einen roten Adler, auf den Saxen belegt mit sog. Kleestengeln, in den Fängen Schwert und Reichsapfel. König Georg II. starb an einem Aneurysma dissecans aortae, ausgerechnet auf der Toilette.

Exlibris von unbekanntem Künstler:
Bei dem Eigner dieses Blattes handelt es sich um George Grey (6.4.1851-18.9.1915) of Milfield Hill, zweiter Sohn von George Annett Grey (12.12.1815-20.1.1886) of Milfield Hill, Deputy Lieutenant of Northumberland, und dessen Frau Elizabeth Boyd Neil (23.4.1820-18.11.1856), die nur 36jährig nach 9 Geburten verstarb, wobei aber nur 4 ihrer Kinder das Erwachsenenalter erreichten. Der Großvater des Exlibriseigners war väterlicherseits der Agrikulturalist und Reformer John Grey (23.8.1785-22.1.1868) of Milfield and Dilston, vermählt am 27.12.1814 mit Hannah Annett. Die Grey aus Northumberland waren eine der größeren Grenzlandfamilien, in historischen Zeiten immer bereit zur Auseinandersetzung mit den Schotten. Der Familiensitz Milford Hill lag bei Wooler im nördlichen Northumberland.

George Grey besuchte die Schule in Cheltenham. Er war selbst Besitzer ausgedehnter Ländereien, die er mit großem Interesse für die Landwirtschaft bewirtschaftete, und wurde daneben ein bekannter und geschätzter Agent für Land, der u. a. für Earl Grey, Lord Joicey, the Hon. F. W. Lambton, Sir F. D. Blake, Blackett-Orde Tusteees, Selby Trustees, Mr H.A. Laing, Mr. D. W. Cuddas, Mr. G.D. Atkinson Clarke und Mr. G. G. Butler tätig war. Außerdem war er als Justice of the Peace tätig. Als nachgeborener Sohn erbte George Grey 1886 den Familiensitz Milfield Hill aufgrund des frühen Ablebens seines älteren Bruders John George Grey (31.3.1844-30.3.1879). Er war Surveyor for the Board of Agriculture, Chairman of the Glendale Guardians and Rural District Council und ein County Councillor. Eine seiner Leidenschaften war die Hetzjagd; die Glendale-Jagd geht auf ihn zurück, und er war acht Jahre lang Master of the Glendale Foxhounds. George Grey heiratete am 24.7.1878 seine Cousine Christian Margaret Grey of Middle Ord, einzige Tochter von George Grey of Heton und Erbin des Sitzes Middle Ord. An dieser Frau scheiterte ein anderer Grey-Cousin mit seiner Werbung, weshalb dieser und George lebenslang nicht mehr miteinander redeten.

 

Sein Wappen zeigt innerhalb eines golden-schwarz gestückten, gedornten Bordes in Rot einen aufspringenden silbernen Löwen (engl.: Gules a lion rampant Argent within a bordure engrailed compony Or and Sable), auf dem Helm eine Sturmleiter mit drei oben mit Haken endenden und unten zugespitzten Schäften.

Das Wappen ist eine der vielen Varianten der weitverzweigten Familie Grey in Northumberland und zeigt beispielsweise eine Verwandtschaft zu dem Wappen der bekannteren Baronets, Barons und Earls Grey of Howick (Gules a lion rampant within a bordure engrailed Argent, in dexter chief point a mullet of the last), wobei der gestückte Bord in der britischen Heraldik oft ein Kennzeichen für eine illegitime Linie ist. Der gedornte Bord alleine ist vielen Linien der Grey zu eigen, aber die gestückte Gestaltung ist es, die bei dieser Linie den Verdacht auf eine illegitime Abstammung aufkommen läßt. Auffallend ist die identische Helmzier (a scaling ladder Or hooked and pointed Sable) und die identische Devise (DE BON VOULOIR SERVIR LE ROY - to serve the king with good will - in gutem Willen dem König dienen) im Vergleich zu den Barons und Earls Grey. Letzter ermittelbarer Stammvater aller Grey auf Milfield Hill, Heaton und Middle Ord war John Grey of Lincolmfield, welches bei Longhorsley in Northumberland lag; John heiratete Frances Watson.

Nachfolger auf Milfield Hill wurde der älteste Sohn, John (Jock) Neil Grey (7.11.1879-24.5.1924), nach dessen Tod sein jüngerer Bruder George Henry Ivar Grey (12.5.1882-7.10.1943) of Middle Ord and Milfield, dem wiederum sein Sohn John Francis (Jack) Grey (29.11.1912-21.3.1964) nachfolgte. Das bei Berwick-on-Tweed gelegene Middle Ord gehört heute einer nicht verwandten Familie Gray und wird als Bed & Breakfast-Unterkunft geführt. Milfield Hill war bis 1967 im Besitz der Grey; Jacks Sohn Ivar hatte es gemäß dem letzten Willen seines Vaters verkauft, und er war der letzte Grey, der dort lebte. Das Herrenhaus ist mittlerweile verschwunden, aber das vollständig renovierte Cottage von Milfield Hill aus der Zeit um 1850 gehört seit 1989 einer Familie Craig und kann als Ferienwohnung gemietet werden.

Exlibris von Graham Johnston:
Dieses schottische Exlibris wurde von Graham Johnston (1869-1927) im Jahre 1905 entworfen für die Familie Henryson-Caird. Das im Rasterdruck gedruckte Blatt ist optisch rechts neben dem Helmwulst monogrammiert und datiert. Aus dieser Familie ist James Alexander Caird, später ab 1897 Henryson-Caird (1847-1921), Esq., bekannt; er lebte auf Cassencary, bei Creetown, Kirkcudbright, und bewirtschaftete das Familiengut. Er hatte 1877 Alice Mona Alison geheiratet, die aber meistens in London lebte und als Autorin bekannt wurde. Als James Alexander Henryson-Caird starb, kamen die wertvollen Inhalte seiner Bibliothek im November 1922 bei Sotheby's unter den Hammer.

Zu der Namensvereinigung Henryson-Caird kam es durch James Alexanders Eltern, Rt. Hon. Sir James Caird (Landbesitzer, Farmer, Agrarökonom, Freihandelsbefürworter, 1857-1865 im House of Commons, Direktor des Land Department of the Board of Trade) und Margaret Henryson. Der einzige Sohn von James Alexander war Alison (Alister) James Henryson-Caird (22.3.1884-), Esq., vermählt 1917 mit Elsie Winteringham Loscombe-Wallis, Tochter von G. Loscombe-Wallis, of Stowey Court, Somerset. Alison (Alister) James diente bei den King's Own Scottish Borderers und kehrte aus dem Ersten Weltkrieg als Major zurück.

 

Das Wappen zeigt unter einem schwarzen, mit drei goldenen Getreidegarben belegten Schildhaupt in Rot drei silberne rechte Seitenspitzen (engl.: Gules, three piles issuing out of the sinister Argent, on a chief Sable three garbs Or). Als Helmzier wird zu rot-silbernen Decken auf einem ebensolchen Wulst eine balkenweise gelegte, naturfarbene rechte Faust, einen sechszackigen silbernen Stern haltend, der von einer silbernen, liegenden Mondsichel überhöht wird (engl.: mantling Gules, doubled Argent. Crest: on a wreath of the colours a dexter hand fessewise couped at the wrist Proper, holding a star of six points ensigned with a crescent Argent). Die Devise lautet: VIRTUS SOLA NOBILITAT - die Tugend allein verleiht Adel.

Exlibris von Graham Johnston:
Dieses Blatt ist eine Arbeit von Graham Johnston (1869-1927) aus dem Jahre 1910 für William Chamney, Schomberg, Bray, County of Wicklow, von einem schottischen Künstler für einen irischen Besitzer. Das im Klischeeverfahren hergestellte Blatt ist optisch links unten über dem hochgeschlagenen Ende des Schriftbandes monogrammiert und in der untersten Zeile der Eignerzuweisung datiert. William Chamney (1855-), Esq., war Justice of the Peace in der County of Wicklow im östlichen Irland (Provinz Leinster). Neben dem Sitz in Schomberg wohnte er noch in 15, Elgin Road, Dublin. Er war der Sohn des Anwaltes William Graves Chamney (29.5.1821-8.12.1869) und dessen am 29.8.1851 geehelichten Frau Harriett Bulkeley (-28.2.1866). Da letztere die einzige Tochter und Erbin von Joseph Bulkeley-Johnson of Mortlake House, Congleton, Cheshire, war, der seinerseits Sophia Watson geheiratet hatte, die die einzige Tochter und Erbin von Holland Watson war, kulminieren im Wappen des Sohnes William Chamney heraldisch all diese Elemente, Chamney von seinem Vater, Bulkeley und Johnson von seinem Großvater mütterlicherseits und Watson von seiner Großmutter mütterlicherseits. Die Großeltern des Exlibriseigners väterlicherseits waren John Chamney (8.5.1794-14.4.1867) und Melinda Fogarty, of Cashel. William Chamney hatte noch einen älteren Bruder, der aber jung verstarb, Bulkeley Chamney (24.6.1852-30.1.1853), und drei Schwestern, Harriett Louisa Mary, Sophia Watson und Harriett Frances.

 

Das Wappen ist geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein silberner, gedornter Sparren zwischen zwei naturfarbenen Kübelhelmen oben und einer goldenen Getreidegarbe unten, mit einem silbernen rechten Obereck, darin eine ausgerissene Eiche mit goldenen Eicheln (Chamney, engl.: Gules a chevron engrailed Argent between in chief two esquire's helmets and in base a garb all Proper, on a canton of the second an oak-tree eradicated and fructed of the third), Feld 2: erneut geviert, Feld a und d: schwarz-blau gespalten mit einem silbernen Schragen zwischen drei silbernen Zinnentürmen in naturfarbenen Flammen, einer oben und zwei seitlich, unten zwei schräggekreuzte Turnierlanzen, der Schragen belegt mit fünf (2:1:2) roten Hähnen (Johnson, engl.: per pale Sable and Azure, on a saltire Argent, between two towers of the last in flames Proper, one in chief and two in fesse, and in base two tilting-spears in saltire of the last, five game-cocks Gules), Feld b und c: in Schwarz ein silberner Sparren zwischen drei silbernen hersehenden Stierköpfen (Bulkeley, engl.: Sable a chevron between three bulls' heads caboshed Argent), Feld 3: in Silber ein blauer, gedornter Sparren, belegt mit drei (1:2) liegenden goldenen Mondsicheln und begleitet von drei (2:1) schwarzen Merletten (Watson, engl.: Argent on a chevron engrailed Azure, between three martlets Sable, as many crescents Or). Zu rot-silbernen Decken wird die Helmzier der Chamney geführt, auf dem Wulst in den genannten Farben eine goldene Getreidegarbe, mit rotem Band gebunden, in den Bund schräggekreuzt gesteckt zwei naturfarbene Beile (engl.: mantling Gules and Argent. Crest: a garb Or, banded Gules, enclosing two hatchets in saltire Proper). Die Devise lautet: CERES JUNCTA MARTE.

 

Exlibris von Thomas Shepard:
Das kreisrunde Exlibris wurde von Thomas Shepard (1860-20.2.1937) angefertigt; seine Signatur "TS" befindet sich zwischen dem unteren Ende der rechten Helmdecke und der unteren Begrenzungslinie des Balkens. Zwei Schriftbänder umschließen das zentrale Vollwappen, das größere deckt den oberen Dreiviertelkreis ab und zieht sich hinter dem Helmwulst im Hintergrund auf die andere Seite; die beiden sichtbaren Teilstücke tragen den Eignernamen "GERVASE HENRY CARY-ELWES". Das kleine Schriftband schließt den unteren Viertelkreis ab und ist asymmetrisch geschlungen mit einer kleinen Gegenbiegung auf der linken Seite; es trägt die Devise "Deo non fortuna" - durch Gott, nicht durch Glück.

Das zentrale Vollwappen ist ein Ehewappen, mit dem Wappenbild des Ehemannes in der heraldisch rechten Spalthälfte und dem der Ehefrau in der linken Spalthälfte, vereinigt unter der Helmzier des Ehemannes. Das Wappen der Elwes of Great Billing zeigt in Gold einen blauen Balken, überdeckt von einem roten Schrägbalken (engl.: Or, a fesse Azure surmounted by a bend Gules), darüber ein dreilätziger Turnierkragen, auf dem blau-golden bewulsteten Helm mit blau-goldenen Decken ein Bündel von fünf goldenen und silbern beflitschten, gestürzten Pfeilen, miteinander verschränkt und von einer naturfarbenen Schlange umwunden (engl.: On a wreath of the colours five arrows Or, barbed and feathered Argent, entwined by a snake Proper).

Das ist hier nur das Stammwappen, das vermehrte Wappen der Cary-Elwes ist geviert, Feld 1 und 4: in Gold ein blauer Balken, überdeckt von einem roten Schrägbalken (Elwes), Feld 2: in Rot ein goldener Greif, die Standarte des römisch-deutschen Kaisers haltend (Gabbott), Feld 3: in Silber auf einem schwarzen Schrägbalken drei silberne Rosen, auf einem goldenen Freiviertel ein schwarzer Anker (Cary). Der englische Blason dazu lautet: Quarterly, 1 and 4: Or a fess Azure surmounted by a bend Gules (Elwes), 2: Gules a griffin segreant Or, supporting the standard of the Emperor of Germany (Gabbott), 3: Argent on a bend Sable three roses of the first, on a canton Or an anchor of the second (Cary). Helmdecken und Helmzier wie oben.

Die linke Spalthälfte des Wappens auf dem Exlibris hingegen zeigt das Wappenbild der Feilding, in Silber ein blauer, mit drei goldenen Rauten belegter Balken (engl.: Argent on a fess Azure three lozenges Or). Nicht abgebildet ist die Helmzier, das wäre zu blau-silbernen Decken ein naturfarbener Kleiber, der an einem ebensolchen Haselnußzweig pickt (engl.: a nuthatch pecking at a hazel branch all Proper).

Dieses Ehewappen bezieht sich auf Gervase Henry Cary-Elwes (15.11.1866-12.1.1921), Esq., J. P. und D. L., of Billing Hall, Billing, county of Northampton, and The Manor House, Brigg, county of Lincoln, der im Alter von 22 Jahren am 11.5.1889 Lady Winefride Mary Elizabeth Feilding (24.9.1868-24.2.1959) geheiratet hatte, die Tochter von Rudolph William Basil Feilding (9.4.1823-10.3.1892), 8th Earl of Denbigh und 7th Earl of Desmond, und seiner zweiten Frau, Mary Berkeley (15.8.1833-3.6.1901), of Spetchley, Worcestershire, die er am 29.9.1857 geheiratet hatte. Winefride Mary Elizabeth Feilding war die Schwester des britischen Offiziers Rudolph Robert Basil Aloysius Augustine Feilding (26.5.1859-25.11.1939), 1865-1892 Viscount Feilding, danach 9th Earl of Denbigh, 8th Earl of Desmond.

 

Gervase Henry Cary-Elwes war der Sohn von Valentine Dudley Henry Cary-Elwes (1832-1909), einem Nachfahren des Politikers, Parlamentsmitgliedes und berüchtigten Geizkragens John Elwes (7.4.1714-26.11.1789, geborener Meggot oder Meggotti, nahm den Namen seiner Mutter an), und Alice Geraldine Ward (1844-1907). Gervase Henry Cary-Elwes besuchte Christ Church College in Oxford und bereitete sich auf eine Karriere als Anwalt und Diplomat vor, doch es kam alles ganz anders: Er verbrachte zwar ein paar Jahre in Wien und Brüssel im diplomatischen Dienst, und dort wagte er seiner eigentlichen Berufung allen gesellschaftlichen Erwartungen zum Trotz nachzugehen: Er wurde Sänger. Er nahm Unterricht bei  Jacques Bouhy in Paris und danach bei Henry Russell in London und bei Victor Biege. Als Tenor wurde er schnell bedeutend und beeinflußte die Entwicklung der englischen Musik der ersten zwei Jahrzehnte des 20. Jh. Er starb auf einer Konzertreise in Boston, Massachusetts bei einem Eisenbahnunfall (er wollte auf dem Bahnsteig helfen und einen herabgefallenen Mantel aufheben, beugte sich zu weit vor und wurde vom Zug erfaßt und zwischen Zug und Bahnsteig zerquetscht), im Alter von 54 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere.

Gervase Henry Cary-Elwes und Winefride Mary Elizabeth hatten mehrere Kinder, darunter Robert Geoffrey Gervase John Elwes (1890-), Esq., Major der Northamptonshire Yeomen, J. P. in Northamptonshire, Knight of Honour of St. John of Jerusalem, Knight of Malta, der 1919 Aileen Mary Liddell heiratete und auf Roxby und Bigby in Lincolnshire wohnte. Ein anderer Zweig setzte die künstlerische Tradition der Familie auf vielfältige Weise um: Der sechste und jüngste Sohn war der Portraitmaler Simon Elwes (Simon Edmund Vincent Paul Elwes, 29.6.1902-6.8.1975), dessen Sohn wiederum war der Portraitmaler Dominick Elwes (Bede Evelyn Dominick Elwes, 24.8.1931-5.9.1975), und dessen Söhne mit Tessa Kennedy (da gabe es einen Skandal wegen Durchbrennens der Beiden zur Ermöglichung einer untersagten Hochzeit) sind der bekannte Schauspieler Cary Elwes (Ivan Simon Cary Elwes, 26.10.1962-), der Künstler Damian Elwes (10.8.1960-) und der Filmproduzent Cassian Elwes (7.8.1959-).

Der Familiensitz Billing Hall, früher im Besitz der O'Brien Earls of Thomond (letzter Earl 1741 verstorben, Titel 1774 erloschen), wurde 1776 von John Carr für Lord John Cavendish im Palladianischen Stil neu errichtet und kam 1779 durch Kauf an Robert Cary Elwes, of Roxby, Lincolnshire. Gervase Henry Cary-Elwes war sein Urenkel, der das Herrenhaus zu einem Zentrum der Musik und des katholischen Glaubens machte. Sein Bruder Dudley war 1921-1932 Bischof von Northampton. Mit Ausnahme eines einzigen Hauses und von fünf Hütten gehörte Great Billing einst der Familie komplett. Geoffrey Elwes verkaufte 1930 Billing Hall. Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde sogar ein Teil in den 1930er Jahren abgerissen. Vollständig abgerissen wurde Billing Hall im Jahr 1956. Im Ort selbst erinnert heute eine Bronzetafel an den berühmten Sänger, ferner erinnern die Dorfkneipe, das "Elwes Arms" und die beiden Straßen "Elwes Way" und "Lady Winefrides's Walk" an die Familie.

Literatur, Links und Quellen:
Herrn Stephen Slater ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise und Erläuterungen.
Den Herren Stephen Slater und Alan Fennely ein ganz herzliches Dankeschön für die Zurverfügungstellung von Exlibris zur Studienzwecken.
Warwick:
http://www.britishmuseum.org/research/search_the_collection_database/term_details.aspx?bioId=189123
Forbes Baronets:
https://en.wikipedia.org/wiki/Forbes_baronets
Pitsligo Castle:
http://portal.historicenvironment.scot/designation/LB13884
Clan Forbes:
http://www.electricscotland.com/webclans/dtog/forbes2.html
Clan Forbes:
https://de.wikipedia.org/wiki/Clan_Forbes
Stuart-Forbes of Monymusk
https://cambrianchambers.files.wordpress.com/2015/11/stuart-forbes.pdf
6th baronet:
https://en.wikipedia.org/wiki/Sir_William_Forbes,_6th_Baronet
Das Chinnery-Blatt:
http://search.openlibrary.artstor.org/object/SS7729421_7729421_644241_DELW und http://imagesearch.library.illinois.edu/cdm4/item_viewer.php?CISOROOT=/exlibris&CISOPTR=782&CISOBOX=1&REC=20
Smith Baronets:
https://en.wikipedia.org/wiki/Spencer-Smith_baronets
Genealogie:
https://www.geni.com/people/Sir-Drummond-Smith-1st-Baronet/6000000017671871673
Mockton Arundell:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/galway1727.htm
Henry Sydney Grazebrook: The heraldry of Smith: being a collection of the arms borne by, or attributed to, most families of that surname in Great Britain, Ireland and Germany, 1870
https://archive.org/stream/heraldryofsmithb00graz#page/18/mode/2up
Baron Onslow:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/onslow1716.htm
Earl of Onslow:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/onslow1801.htm
Arthur Onslow:
https://en.wikipedia.org/wiki/Arthur_Onslow
Arthur Onslow:
http://www.historyofparliamentonline.org/volume/1715-1754/member/onslow-arthur-1691-1768
Genealogie von Arthur Onslow:
https://www.geni.com/people/Arthur-Onslow-MP-Speaker-of-the-House-of-Commons/6000000012771849304
Burke:
https://books.google.de/books?id=seAKAAAAYAAJ&pg=PA258&lpg=PA258&......ow%20speaker&f=false
Portrait von Arthur Onslow:
http://www.parliament.uk/worksofart/artwork/joseph-highmore/arthur-onslow-1691-1768-speaker/2739
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http://www.npg.org.uk/collections/search/portrait/mw04746/Arthur-Onslow?LinkID=mp03368&role=sit&rNo=0
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https://www.artuk.org/discover/artworks/arthur-onslow-16911768-speaker-213953
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Mace:
https://en.wikipedia.org/wiki/Ceremonial_mace
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https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_von_Brandenburg-Ansbach
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Georg Schnath: Georg II., in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 6, Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 212 -
https://www.deutsche-biographie.de/gnd118538543.html#ndbcontent - http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016322/images/index.html?seite=226
Die Grey of Milfield, hervorragende Webseite von Claire Grey:
http://milfieldgreys.co.uk/index.html
Familienstammbaum:
http://milfieldgreys.co.uk/fam_tree.html
George Grey:
http://milfieldgreys.co.uk/6_george_mf/george_greymf.html
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http://milfieldgreys.co.uk/house.html - http://milfieldgreys.co.uk/house_pics/house_pics.html
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Henryson-Caird: Fox-Davies Armorial families, a directory of gentlemen of coat-armour, T. C. & E. C. Jack, Edinburgh, 1905:
http://www.ebooksread.com/dl2.php?action=output_file&id=110613&ext=pdf_external&f=armorialfamilies00foxdrich, S. 654
Genealogie und Wappen Chamney: Bernard Burke, Arthur Charles Fox-Davies: Genealogical and Heraldic History of the Landed Gentry of Ireland, 1912, S. 107-108,
https://www.myheritage.de/research/collection-90100/zusammenstellung-von-veroffentlichten-quellen?itemId=17784118&action=showRecord
Chamney: Fox-Davies Armorial families, a directory of gentlemen of coat-armour, T. C. & E. C. Jack, Edinburgh, Ausgabe von 1929, Band 1:
http://www.ebooksread.com/dl2.php?action=output_file&id=126848&ext=pdf_external&f=armorialfamilies01foxd, S. 346 mit einer Abbildung genau dieses Aufrisses
Genealogie von Gervase Henry Cary-Elwes:
http://familypedia.wikia.com/wiki/Gervase_Henry_Cary-Elwes_(1866-1921)
Genealogie von Gervase Henry Cary-Elwes:
https://www.geni.com/people/Gervase-Elwes/6000000002447381564 und http://www.thepeerage.com/p9476.htm#i94752
Lebenslauf von Gervase Henry Cary-Elwes:
https://en.wikipedia.org/wiki/Gervase_Elwes
Gervase Henry Cary-Elwes:
http://oxfordindex.oup.com/view/10.1093/ref:odnb/33018
Portrait von Gervase Henry Cary-Elwes:
http://www.npg.org.uk/collections/search/portrait/mw95323/Gervase-Henry-Cary-Elwes
Feilding, Earl of Denbigh:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/denbigh1622.htm
Feilding, Earl of Dendigh:
https://en.wikipedia.org/wiki/Rudolph_Feilding,_8th_Earl_of_Denbigh
Feilding, Earl of Denbigh: Arthur Charles Fox-Davies: Armorial Families, Edinburgh, Scotland, 1895, S. 286-287,
https://www.myheritage.de/research/collection-90100/zusammenstellung-von-veroffentlichten-quellen?itemId=90281333&action=showRecord
Elwes: Chamney: Fox-Davies Armorial families, a directory of gentlemen of coat-armour, T. C. & E. C. Jack, Edinburgh, Ausgabe von 1929, Band 1:
http://www.ebooksread.com/dl2.php?action=output_file&id=126848&ext=pdf_external&f=armorialfamilies01foxd, S.618
John Elwes:
https://en.wikipedia.org/wiki/John_Elwes_(politician)
Cary Elwes:
https://en.wikipedia.org/wiki/Cary_Elwes
Dominick Elwes:
https://en.wikipedia.org/wiki/Dominick_Elwes
Simon Elwes:
https://en.wikipedia.org/wiki/Simon_Elwes
Billing Hall:
https://en.wikipedia.org/wiki/Billing_Hall - https://web.archive.org/web/20110722122351/http://lh.matthewbeckett.com/houses/lh_northamptonshire_billinghall_info_gallery.html
Great Billing:
http://www.visitoruk.com/Wellingborough/great-billing-C592-V20664.html

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