Bernhard Peter
Wappensammlung (13)

Mittelrhein und Mosel

Beffort, Erwähnung 1342

Gold mit rotem Schildhaupt, darin ein fünflätziger silberner Turnierkragen. Helmzier ein niedriger roter Hut mit goldenem Stulp, obenauf eine goldene Kugel mit Pfauenstoß. Helmdecke rot-golden.

Beffort a. d. H. Orley, Johann Herr zu Beffort 1451

Geviert weiß-golden, 1+4: Zwei rote Pfähle, 2+3: rotes Schildhaupt, darin ein fünflätziger silberner Turnierkragen. Helmzier ein wachsender goldener Löwe (auch Rüde) zwischen einem offenen schwarzen Flug. Helmdecke rot-silbern

von Bellenhausen, Oswald von Bellenhausen 1426

In Silber sechs (3:2:1) blaue Schildchen. Helmzier ein beiderseits wie der Schild bezeichneter offener Flug. Helmdecke blau-silbern.

     
Beyer von Bellenhofen, Dr. iur. Carsilius Beyer von Bellenhofen 1563, Oberamtmann zu Kreuznach

In Blau eine silberne Lilie. Helmzier die Lilie zwischen einem offenen blauen Flug. Helmdecke blau-silbern.

von Benzerath, Diedrich von Benzerath 1450

In Schwarz ein gezähntes silbernes Kreuz. Helmzier ein beiderseits wie der Schild bezeichneter offener Flug. Helmdecke schwarz-silbern.

von Bernsau, Ritter Emberich von Bernsau 1357

Blau mit goldenem Schildhaupt, Helmzier ein wie der Schild bezeichneter wachsender Rüdenrumpf. Helmdecke blau-golden.

     
von Düsternau, Deusternau
Heinr. und Diederich Gebrüder v. D. 1363 StAK

In Gold zwei schwarze Balken. Helmzier der goldene Schild mit zwei schwarzen Balken zwischen einem schwarzen Flug. Helmdecken schwarz-golden.

Nach Gruber.

von Bollenbach, H. de Bollenbach, trierischer Burgmann zu Schmidtburg um 1340

In Rot ein silberner Rinck (rautenförmige Gürtelschnalle).

Bollendorf

In Gold ein schwarzes Kreuz.

     
Brendel von Sponheim, Simon Brendel von Sponheim 1416

In Gold ein rot-silbern geschachter Schrägrechtsbalken. Helmzier eine rote und eine goldene Hirschstange. Helmdecke rot-golden.

Diez, Specht von Diez, Dietz, Specht von Dietz
H. Specht von Diez tr. Burgmann zu Montabaur 1340 Balduineum. Eines Stammes mit den Dietz/Dietz, wenn nicht sogar die Stammeltern. Zur Diez-Wappengruppe gehörig.

Ältestes Wappen: In Silber zwei Leoparden. Dann in rotem, silbern bordierten Schild ein silberner Leopard.

Nach Siebmacher Nassau.

von Dirmstein, Meingoz von Dirmstein 1346

Eisenhutfeh rot/silber. Helmzier ein silbernes und ein rotes Widderhorn. Helmdecke rot-silber/silber-rot.

     

Specht von Westerode
Unter diesem Namen erscheint 1351-1364 ein Ritter Heinrich als Westerburgischer Vasall. Er scheint zu den Specht von Diez zu gehören, denn das Wappen ist ähnlich. Zur Diez-Wappengruppe gehörig.

Innerhalb eines mit silbernen Kugeln bestreuten roten Bordes in Blau ein goldener Löwe. Helmzier unbekannt.

Nach Siebmacher Nassau.

Brandenburg/Brandenbourg
Nebenlinie der Grafen von Vianden
z. B. Friedr. v. B. trier. Burgmann zu Stolzenfels 1440

In Rot ein silbernes Schildchen. Helmzier ein silbern (oder hermelin) gestulpter roter Turnierhut, oben mit einer mit schwarzen Hahnenfedern besteckten silbernen Kugel besetzt, Helmdecken rot-silbern. Variation: auf dem Hut zwei rotgekleidete Hände/Schwurhände.

Nach Gruber, Loutsch.

v. Gerolstein
Grabstein von 1309 in Eberbach

In Silber ein rotes Schildchen. Helmzier ein oben mit Hahnenfedern besteckter silberner Gupf, belegt mit dem roten Schildchen, Helmdecken silbern-rot. Variation (n. Siebm.) rechts aus dem Gupf ein silberner Bockskopf.

Nach Gruber.

     
v. Gerstein gen. Hohenstein

In Silber ein rotes Schildchen, oben rechts begleitet von einem roten Ring. Helmzier ein silberner Gupf, belegt mit dem roten Schildchen, oben eine mit Hahnenfedern besteckte Kugel, Helmdecken rot-silbern.

Nach Gruber.

Edle Herren von Malberg
aus dem Hause Reiferscheid, die zweite Familie dieses Namens. Die erste Familie aus dem 13. Jh. bildete einen Nebenzweig der Herren von Fénestrange, Wappen unbekannt.

In Silber ein rotes Schildchen. Helmzier ein rotes Schildchen zwischen einem silbernen Paar Büffelhörner (Var.: zwischen einem silbernen und einem roten Büffelhorn. Var.: ein roter Spitzhut zwischen zwei silbernen Hörnern) Helmdecken silbern-rot.

Nach Gruber, Loutsch.

de Malberg, gen. de Sainte-Marie
Nachdem Wilhelm von Malberg (zit. 1363-1375) 1363 die Erbin Elisabeth von Ouren geheiratet hatte, wurde der Malberg-Schild dauerhaft mit Ouren geviert.

Geviert. Feld 1 und 4: In Silber ein rotes Schildchen. Feld 2 und 3: in Rot ein goldenes Ankerkreuz. Helmzier zwei Tannenzweige zwischen zwei Hörnern.

Nach Gruber, Loutsch.

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