Bernhard Peter
Wappensammlung (22)

Mittelrhein und Mosel

von Metzenhausen:

In Schwarz ein silberner Doppelhaken (Wolfsangel). Helmzier ein silberner Gupf, der oben mit einem Hahnenfederbusch zwischen 4 goldenen Ähren besteckt ist. Variante: Der Gupf mit drei silbernen Wolfsangeln (Doppelhaken) belegt und oben mit silbernen Straußenfedern besteckt. Helmdecken schwarz-silbern.

Johann von Metzenhausen als Erzbischof von Trier:

Geviert. Feld 1 und 4: In Silber ein rotes durchgehendes Kreuz (Kurtrier). Feld 2 und 3: In Schwarz ein silberner Doppelhaken (Wolfsangel).

von Eppstein, Gottfried von Eppstein um 1320, 1340

Fünfmal sparrenweise silbern-rot geteilt. Helmzier ein Turnierhut mit Stulp, darauf eine mit Pfauenfedern besteckte goldene Kugel. Helmdecke rot-silbern. In älteren Darstellungen oberster Sparren auch abgestumpft.

     
von Eppstein, Reitersiegel des Godefridus de Epinstein 1263

In Silber drei rote Sparren. Helmzier ein Turnierhut mit Stulp (rot-silbern), darauf eine mit Pfauenfedern besteckte goldene Kugel. Helmdecke rot-silbern.

von Münzenberg, von Minzenberg:

Rot-golden geteilt. Helmzier ein schwarzer, silbern gestulpter Turnierhut, oben mit einer pfauenfederbesteckten goldenen Kugel. Helmdecken rot-golden. Viele Varianten.

Herren von Eppstein, nach ihrer Erbfolge in Münzenberg

Geviert: 1 und 4 Eppstein, 2 und 3: Münzenberg. Helmzier ein roter Turnierhut mit silbernem Stulp, darauf eine mit Pfauenfedern besteckte goldene Kugel (Falkensteiner Hut).

     
Herren von Eppstein zu Königstein, nach ihrer Erbfolge in Münzenberg und Königstein

Geviert: 1 und 4 Eppstein, 2 und 3: Münzenberg, Herzschild Königstein. Helmzier ein roter Turnierhut mit silbernem Stulp, darauf eine mit Pfauenfedern besteckte goldene Kugel (Falkensteiner Hut). Helmdecke schwarz-golden (Königstein).

Herren von Bolanden-Falkenstein
Seitenlinie der Herren von Bolanden. Philipp I, ein Sohn Werners III von Bolanden nannte sich seit ungefähr 1220 nach seiner Burg Falkenstein am Donnersberg.

In Blau ein silbernes Rad, auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein silbernes Rad.

Herren von Bolanden-Falkenstein-Münzenberg
nach der Münzenberger Erbschaft

Geviert: Feld 1 und 4: In Blau ein silbernes Rad, 2 und 3: Münzenberg.

Wurde komplett ersetzt durch das Münzenberger Wappen.

     
von Falkenstein-Münzenberg:

Rot-golden geteilt. Helmzier 1302 ein goldener Hut mit rotem Aufschlag (später Varianten), bald darauf oben mit einer goldenen Kugel und einem natürlichen Pfauenstoß besteckt. Helmdecken rot-golden. Von dieser Helmzier sind zwei andere Varianten bekannt, bei denen a) im Stulp zusätzlich zwei rot-golden geteilte Fähnchen an goldenem Schaft stecken, oder bei denen b) ein silberner Hund zwischen vier Münzenberger Fähnchen auf dem Hut sitzt.

Kuno II Graf von Falkenstein, Werner Graf von Falkenstein, Erzbischöfe von Trier

Geviert: Feld 1 und 4: In Silber ein durchgehendes rotes Kreuz (Kurtrier), 2 und 3: Falkenstein-Münzenberg.

Grafen von Hanau

In Gold drei rote Sparren. Kleinod ein auffliegender silberner Schwan. Decken rot-silbern (Scheiblersches Wappenbuch) oder rot-golden.

     
Grafen von Hanau-Münzenberg

geviert: Feld 1 und 4: in Gold drei rote Sparren. Stammwappen der Grafen von Hanau. Feld 2 und 3: rot-goldene Teilung. (Münzenberg). Zwei Helme: Helm 1: Kleinod Hanau: ein auffliegender silberner Schwan. Decken rot-silbern (Scheiblersches Wappenbuch) oder rot-golden. Helm 2: Münzenberg: ein roter flacher Hut mit Hermelinaufschlag, oben mit einer goldenen Kugel und einem natürlichen Pfauenstoß besteckt. Helmdecken rot-golden.

Graf zu Solms

In Gold ein blauer Löwe. In sehr alten Wappen des 13. und 14. Jh. wird der Löwe noch von Schindeln begleitet, die fielen später ab dem ausgehenden 14. Jh. weg. Kleinod Solms: Sitzend ein blauer Löwe. Helmdecken blau-golden. Anmerkung: Das Kleinod Solms hat eine lange Entwicklung hinter sich. Es sind frühe Darstellungen bekannt, da wurden von Reinbold Graf von Solms-Königsberg zwei mit je drei "Kleestengeln" besteckte Büffelhörner geführt (13. Jh.). Im 14. Jh. findet man einen wachsenden Löwen bei Johann Graf zu Solms, einen wachsenden Löwen mit Fisch im Maul und erstmalig 1398 den sitzenden blauen Löwen zwischen einem goldenem Flug, der sich dann als spätere Familienhelmzier durchsetzte.

Graf zu Solms

geviert: Feld 1 und 4: In Gold ein blauer Löwe. Feld 2 und 3: rot-goldene Teilung. Zwei Helme: Helm 1: Kleinod Solms: Sitzend ein blauer Löwe. Helmdecken blau-golden. Helm 2: Falkenstein-Münzenberg: ein roter flacher Hut mit Hermelinaufschlag, oben mit einer goldenen Kugel und einem natürlichen Pfauenstoß besteckt. Helmdecken rot-golden. Von dieser Helmzier ist eine zweite Variante bekannt, bei der im Stulp zwei rot-golden geteilte Fähnchen an goldenem Schaft stecken.

     
 
Graf zu Solms

geviert: Feld 1 und 4: In Gold ein blauer Löwe. Variante mit einwärtsgekehrten Löwen. Feld 2 und 3: rot-goldene Teilung. Zwei Helme: Helm 1: Kleinod Solms: Sitzend ein blauer Löwe. Helmdecken blau-golden. Helm 2: Falkenstein-Münzenberg: ein roter flacher Hut mit Hermelinaufschlag, oben mit einer goldenen Kugel und einem natürlichen Pfauenstoß besteckt. Helmdecken rot-golden. Von dieser Helmzier ist eine zweite Variante bekannt, bei der im Stulp zwei rot-golden geteilte Fähnchen an goldenem Schaft stecken.

von Fischbach

In Schwarz zwei aufgerichtete silberne Barben oder Salme Rücken an Rücken, im Schildhaupt begleitet von einem goldenen Steckkreuz.

(nach Loutsch)

 

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