Bernhard Peter
Wappensammlung (23)

Mittelrhein und Mosel

von Asch

Geviert: 1 und 4: in Silber drei rote Sparren, Eppstein. 2 und 3: In Rot 3 (2:1) silberne Schildchen. Helmzier ein flacher roter Hut mit Stulp und Pfauenstoß.

von Scharf(f)enstein, weitverzweigtes Geschlecht von der Burg Scharfenstein bei Kiedrich im Rheingau. Das Geschlecht teilte sich Anfang des 13. Jh. in 3 Äste.

Linie: "Die Grünen", erloschen 1517

In Silber ein grüner Balken, darüber eine grüne Leiste, Helmzier ein wie der Schild tingierter Flug. Helmdecken grün-silbern.

von Scharf(f)enstein, weitverzweigtes Geschlecht von der Burg Scharfenstein bei Kiedrich im Rheingau

Linie: "Die Schwarzen", erloschen 1617

In Silber ein schwarzer Balken, begleitet von zwei schwarzen Leisten, Helmzier ein wie der Schild tingierter Flug. Helmdecken schwarz-silbern.

     
von Scharf(f)enstein, weitverzweigtes Geschlecht von der Burg Scharfenstein bei Kiedrich im Rheingau

Linie: "Die mit den Steinen", erloschen 1632

In silbernem, mit schwarzen Schindeln bestreuten Feld ein schwarzer Balken, Helmzier ein wie der Schild tingierter Flug. Helmdecken schwarz-silbern.

von Scharf(f)enstein, weitverzweigtes Geschlecht von der Burg Scharfenstein bei Kiedrich im Rheingau

Linie: "Die mit den Steinen", erloschen 1632

Alternativ: In silbernem, mit schwarzen Schindeln bestreuten Feld ein schwarzer Balken, begleitet von zwei schwarzen Leisten, Helmzier ein wie der Schild tingierter Flug. Helmdecken schwarz-silbern.

Cratz von Scharf(f)enstein, weitverzweigtes Geschlecht von der Burg Scharfenstein bei Kiedrich im Rheingau, später Grafentitel

Ein Zweig der von Scharfenstein mit den Steinen, ab 1390, erloschen 1721, im Rheingau und im Trierischen begütert.

In Silber ein roter Balken, begleitet von schwarzen Schindeln, Helmzier ein wie der Schild tingierter Flug. Helmdecken rot-silbern. Seit 1589 auch zwei Helme, Helm 1 wie oben, Helm 2 ein goldener geharnischter Arm, ein Schwert führend.

     

Cratz von Scharf(f)enstein, ein Zweig der von Scharfenstein mit den Steinen

abweichende Wappendarstellung am Grabaltar des Hugo Cratz von Scharfenstein, Trier, Liebfrauenkirche

In Silber ein rotes durchgehendes Kreuz, begleitet von roten Schindeln, Helmzier ein wachsender bärtiger Männerrumpf mit schwarzem Hut, dessen Gewandung wie der Schild tingiert ist. Helmdecken rot-silbern.

Genne von Scharf(f)enstein, ein Zweig der von Scharfenstein mit den Steinen, gestiftet von Emmerich, dem Onkel des ersten Cratz von Scharfenstein. Mit dessen Sohn Johann wurde die Linie 1357 wieder beschlossen.

In silbernem mit roten Schindeln bestreuten Feld ein schwarzes Schragenkreuz.

Freiherren von Palland. Rheinischer Uradel. Freiherrenwürde 1675 bestätigt. Eine Linie 1855 in den Grafenstand erhoben.

Stammwappen und freiherrliches Wappen: Von Schwarz und Gold fünfmal geteilt. Helmzier der Schild zwischen einem schwarzen Flug wiederholt. Helmdecken schwarz-golden.

     

Freiherren von Palland. Rheinischer Uradel. Freiherrenwürde 1675 bestätigt. Eine Linie 1855 in den Grafenstand erhoben.

Vermehrtes Wappen (16. Jh.): Feld 1 und 4: Von Schwarz und Gold fünfmal geteilt (Stammwappen). Feld 2 und 3: In Gold ein blauer Zickzackbalken (lt. Siebmacher erloschenes Geschlecht von Pyrmont). Helm 1: Der Schild wie Feld 1 zwischen einem schwarzen Flug (Stammwappen). Helmdecken schwarz-golden. Helm2: Ein Pfauenstoß (Pyrmont). Helmdecken blau-golden.

Kämmerer von Worms

Hatten einst das Amt der Kämmerer des Bischofs von Worms bekleidet und irgendwann ihre Amtsbezeichnung zu ihrem Familiennamen gemacht. Die Kämmerer von Worms lassen sich schon im 10. und 11. Jh. identifizieren.

Unter einem mit drei Spitzen abgeteilten goldenen Schildhaupt in Blau 6 (3:2:1) silberne Lilien. Helmzier: Ein wie der Schild bez. Flug. Helmdecken blau-gold.

Freiherren von Dalberg

aus dem Nahegau, erstmals 1208 nachgewiesen. Schwerpunkt der Besitzungen im Rheinland, um Worms und Bad Kreuznach. Dalberg bei Bad Kreuznach seit 1132 Stammsitz der Familie. Starben 1323 im Mannesstamme aus und verschmolzen durch Heirat mit den Kämmerer von Worms

In Gold ein schwarzes Ankerkreuz. Helmzier: Ein goldener Flug, belegt mit jeweils einem schwarzen Ankerkreuz. Helmdecken sind schwarz- gold.

     

Freiherren von Dalberg, genauer Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg (Dahlberg).

Nach der Heirat zwischen den beiden ohnehin verwandten Familien vereinigte man beider Wappen in einem gevierten Schild und nannte sich "Kämmerer von Worms, genannt Dalberg" oder "Kämmerer von Worms, Freiherr von Dalberg".

Geviert. Feld 1 und 4: Unter einem mit drei Spitzen abgeteilten goldenen Schildhaupt in Blau 6 (3:2:1) silberne Lilien (Kämmerer von Worms). Feld 2 und 3: In Gold ein schwarzes Ankerkreuz (Dalberg). Helmzieren: 1/4: Ein wie der Schild bez. Flug. 2/3: Ein goldener Flug, belegt mit jeweils einem schwarzen Ankerkreuz. Die dazugehörigen Helmdecken sind schwarz-gold und blau-gold.

Boos von Waldeck:

In Rot drei schrägrechts aneinandergereihte rautenförmige silberne Gürtelschnallen. Helmzier ein schwarzer Flug, beiderseits belegt mit einer wie der Schild bez. Scheibe. Helmdecken rot-silbern.

Wambolt von Umbstatt (Umstadt, Umstatt), rheinischer Uradel, Freiherrenbrief 1664.

Von Schwarz und Silber geteilt mit drei nebeneinanderstehenden Wecken (Rauten) in verwechselten Farben. Helmzier ein silberner Brackenkopf mit schwarzen Ohrlappen und goldenem Halsband. Helmdecken schwarz-silbern.

     

Anselm Casimir Wambolt von Umstatt, Erzbischof von Mainz (1629-1647) und Kurfürst.

Geviert: Felder 1 und 4: In Rot ein sechsspeichiges silbernes Rad (Bistum Mainz). Felder 2 und 3: Von Schwarz und Silber geteilt mit drei nebeneinanderstehenden Wecken (Rauten) in verwechselten Farben. Helmzier ein silberner Brackenkopf mit schwarzen Ohrlappen und goldenem Halsband. Helmdecken schwarz-silbern (Wambolt von Umbstatt).

von Fleckenstein, Heinrich von Fleckenstein um 1340. Rheinisches und elsässisches Geschlecht.

In Grün drei silberne Balken, Helmzier ein Jungfrauenrumpf in grünem (Siebmacher) oder goldenem (Gruber) Gewand, statt der Arme zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner. Variante: Gewand insgesamt wie der Schild bez. Helmdecke grün-silber.

von Fleckenstein, Kaiser Friedrich III verlieh Friedrich von Fleckenstein bei seiner Erhebung zum Freiherrn von Dagstuhl 1467 den gevierten Schild:

1 und 4: Stammwappen Fleckenstein. 2: In Gold ein schwarzes Andreaskreuz (Dagstuhl), 3: rot-silbern senkrecht gerautet (Herrschaft Brucken). Helm 1: goldene Scheibe mit schwarzem Andreaskreuz, schwarzer Federbusch (Dagstuhl), Helmdecke: Schwarz-gold. Helm 2: roter Hut mit rot-silbern gerautetem Stulp (Brucken). Helmdecken rot-silbern. Helm 3: Fleckenstein Stammhelm.

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