Bernhard Peter
Wappensammlung (24)

Mittelrhein und Mosel, Elsaß, Hessen

von Fleckenstein, Freiherren von Dagstuhl, Variante:

Geviert: 1 und 4: Von grün und silbern fünfmal geteilt, Variante des Stammwappens Fleckenstein. 2 und 3: In Gold ein schwarzes Andreaskreuz (Dagstuhl). Helm 1: Doppelbusch von 6+6 Straußenfedern je in 2 Reihen übereinander, rechts golden, links schwarz (Variante von Dagstuhl), Helmdecke: Schwarz-golden. Helm 2: Ein gekrönter Mannsrumpf, statt der Arme zwei Büffelhörner, insgesamt wie Feld 1 tingiert, Variante des Fleckenstein'schen Stammhelmes.

von Fleckenstein, Freiherren von Windeck

Geviert: 1 und 4: In Grün drei silberne Balken, Stammwappen Fleckenstein. 2 und 3: In Blau ein goldener Schrägrechtsbalken, linkes Obereck silbern (Windeck). Helm 1: gekrönter Mannesrumpf, wie Feld 2 bez. (Windeck), statt der Arme rechts ein goldenes und links ein silbernes Büffelhorn, Helmdecke: blau-golden. Helm 2: Jungfrauenrumpf in goldenem Gewand, statt der Arme zwei wie Feld 1 bezeichnete Büffelhörner, Fleckenstein'scher Stammhelm. Nach Spener.

von Fleckenstein, Freiherren von Windeck, Variante

Geviert: 1 und 4: Von grün und silbern fünfmal geteilt, Variante des Stammwappens Fleckenstein. 2 und 3: In Blau ein goldener Schrägrechtsbalken, linkes Obereck silbern (Windeck). Helm 1: gekrönter Mannesrumpf, wie Feld 2 bez. (Windeck), statt der Arme rechts ein silbernes und links ein goldenes Büffelhorn, Helmdecke: blau-golden. Helm 2: Jungfrauenrumpf in goldenem Gewand, statt der Arme zwei wie Feld 1 bezeichnete Büffelhörner, Variante des Fleckenstein'schen Stammhelmes. Nach Trier.

     

 

 

von Greiffenclau zu Vollraths, Friedrich von Vollraths zu Greiffenclau 1416, Stammwappen

Stammwappen: Silbern-blau geteilt, belegt mit einer goldenen Lilienhaspel (Glevenrad). Helmzier eine goldene Greifenklaue mit silbern-blauer Befiederung. Helmdecken blau-silbern.

von Greiffenclau zu Vollraths, vermehrtes Wappen

Geviert: Feld 1 und 4: Greiffenclau-Vollraths, silbern-blau geteilt, darüber ein goldenes Glevenrad. Feld 2 und 3: Ippelbrunn, in Schwarz ein silberner Schräglinksbalken. Helmzier eine goldene Greifenklaue mit silbern-blauer Befiederung. Das Kleinod von Ippelbrunn taucht nicht auf. Helmdecken gespalten, rechts blau-silbern, links schwarz-silbern.

Richard von Greiffenklau zu Vollrads (Erzbischof und Kurfürst von Trier 1511-1531)

Geviert: Feld 1 und 4: In Silber ein rotes durchgehendes Kreuz (Kurtrier). Feld 2 und 3: Silbern-blau geteilt, belegt mit einer goldenen Lilienhaspel (Glevenrad), Stammwappen Greiffenclau.

     

Georg Friedrich von Greiffenclau (Erzbischof und Kurfürst von Mainz 1626-1629, Bischof von Worms)

Hauptschild: Geviert: Feld 1 und 4: In Rot ein silbernes, sechsspeichiges Rad. Das ist das Mainzer Rad, das Wappen des Erzstifts Mainz. Feld 2 und 3: Fürstbistum Worms, hier: Im schwarzen, mit goldenen Schindeln belegten Feld ein schräg aufwärts gerichteter silberner Schlüssel. Das Bistum Worms ist 1805 erloschen. Herzschild: von Greiffenclau-Vollraths.

Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths (Fürstbischof von Würzburg 1699-1719)

Karl Philipp von Greiffenclau-Vollraths (Fürstbischof von Würzburg 1749-1754)

Geviert. 1: Fränkischer Rechen. 2 und 3: von Greiffenklau-Vollraths, jeweils geviert, 1 und 4: Silbern-blau geteilt, darüber ein goldenes Glevenrad, 2 und 3: In Schwarz ein silberner Schräglinksbalken). 4: Hochstift Würzburg, in Blau eine (von der Stange aus gesehen) rot-silbern gevierte schräggestellte Standarte mit goldenem Schaft.

Linie von Greiffenclau-Vollraths-Dehren
Das vermehrte Wappen Greiffenclau wird um einen Herzschild Dehren (Dehrn) erweitert.

Hauptschild: Geviert: Feld 1 und 4: Greiffenclau-Vollraths, silbern-blau geteilt, darüber ein goldenes Glevenrad. Feld 2 und 3: Ippelbrunn, in Schwarz ein silberner Schräglinksbalken. Herzschild: Unter einem goldenen Schildhaupt in Blau drei (2:1) goldene Garben (Dehren, Dehrn). Helm 1: Eine goldene Greifenklaue mit silbern-blauer Befiederung auf gekröntem Helm. Helm 2: Ein Paar blauer Büffelhörner, an den Seiten mit goldenen Federn besteckt. Helmdecken gespalten, rechts blau-silbern, links blau-golden.

     

 

 
von Dehrn (Dehren, Dern, Frey von Dehrn, Frey von Dern).
Das Geschlecht wird mit Heinrich Frio von Dern 1190 zuerst erwähnt.

Unter einem goldenen Schildhaupt in Blau drei (2:1) goldene Garben, alternativ siehe nebenstehend. Helmzier ein Paar Büffelhörner, blau-golden übereck geteilt (nach Gruber) oder golden-blau geteilt (nach Siebmacher), mit daran hängenden Öhren, rechts blau, links golden (auch umgekehrt oder beide golden vorkommend). Helmdecken blau-golden. Nach dem Aussterben wurde das Wappen als Herzschild von einer Linie der Greiffenclau-Vollrads geführt.

von Dehrn (Dehren, Dern, Frey von Dehrn, Frey von Dern).
Das Geschlecht wird mit Heinrich Frio von Dern 1190 zuerst erwähnt.

Von Gold und Blau geteilt, unten drei (2:1) goldene Garben, alternativ siehe nebenstehend. Helmzier ein Paar Büffelhörner, blau-golden übereck geteilt (nach Gruber) oder golden-blau geteilt (nach Siebmacher), mit daran hängenden Öhren, rechts blau, links golden (auch umgekehrt oder beide golden vorkommend). Helmdecken blau-golden. Nach dem Aussterben wurde das Wappen als Herzschild von einer Linie der Greiffenclau-Vollrads geführt.

Knebel von Katzenellenbogen

In Silber ein rotes Schildchen, im rechten Obereck von einem schwarzen Ring begleitet, Helmzier ein rotes rechtes und ein silbernes linkes Eselsohr, Helmdecken rot-silbern.

     
Grafen von Ziegenhain

Schwarz-golden geteilt, oben ein silberner sechsstrahliger Stern. Variante mit Schildhaupt statt Teilung möglich. Helmzier ein springender Ziegenrumpf zwischen einem wie der Schild tingierten und mit je einem silbernen sechstrahligen Stern belegten Flug (auch als ein geflügelter schwarz-gold geteilter Ziegenbock beschrieben). Helmdecken schwarz-golden.

Bei Conrad Grünenberg ist der Stern golden angegeben, die Ziegenbock der Helmzier ist ohne Flügel. Daneben existiert noch eine zweite Darstellung mit zwei Helmen, der eine zeigt den Ziegenbock mit Flügeln, der andere schwarz-golden geteilte Büffelhörner mit Schnüren dazwischen in verwechselten Farben.

Grafen von Nidda

Schwarz-golden geteilt, oben zwei achtstrahlige silberne Sterne. Helmzier ein wie der Schild bez. Flug.

Bei Conrad Grünenberg sind die Sterne golden angegeben, Helmzier ein goldener achtstrahliger Stern zwischen zwei schwarzen, gold getupften Büffelhörnern, Helmdecken schwarz-golden.

Epitaph von Graf Johann II von Ziegenhain und Nidda (gest. 1450), des letzten Ziegenhainers

halbgespalten und geteilt, in den Feldern 1 und 2 den sechszackigen, silbernen Ziegenhainer Stern und in Feld 2 die achtzackigen, silbernen Niddaer Sterne nebeneinander, unten ledig und golden.

     
 
Otto v. Ziegenhain (-13.11.1430), 1419 Erzbischof von Trier, Variante 1: Gespalten, vorne in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz (Kurtrier), hinten schwarz-golden geteilt, oben ein silberner sechsstrahliger Stern (Ziegenhain). Otto v. Ziegenhain (-13.11.1430), 1419 Erzbischof von Trier, Variante 2: Geviert, Feld 1 und 4 in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz (Kurtrier), Feld 2 und 3 schwarz-golden geteilt, oben ein silberner sechsstrahliger Stern (Ziegenhain).  

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