Bernhard Peter
Wappensammlung (37)

Diverse

 
Grafen von Erbach (Odenwald)

Das Wappen ist rot-silbern geteilt, oben zwei silberne und unten ein roter sechsstrahliger Stern. Helmzier zwei silbern-rot übereck geteilte Büffelhörnern. Helmdecken rot-silbern.

Nach Siebmacher.

von Angelloch, Angeloch, Angenloch oder Anglach
kraichgauische Familie, Stammsitz Gauangelloch bei Heidelberg.

In Blau ein silberner Angelhaken / eine Angel, mit Spitze und Ende nach oben gerichtet. Die Helmzier auf gekröntem Helm zeigt einen wachsenden, golden gekrönten (nach dem Lehensbuch des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz golden gekrönt, nach dem Lehensbuch des Kurfürsten Ludwig mit drei blau-silbern-blaue Straußenfedern besteckt) Jungfrauenrumpf in blauem Gewand zwischen zwei silbernen Angelhaken, die den Schultern entspringen und die Biegung nach oben haben. Die Helmdecken sind blau-silbern.

Greck von Kochendorf
(eine Abspaltung eines Ulmer Geschlechts), baden-württ. Familie

Golden-blau geteilter Schild, als Helmzier eine wachsende blaugekleidete Jungfrau mit blau-goldener Kopfbinde, die mit drei Federn besteckt ist, zwischen zwei golden-blau geteilten Büffelhörnern, Helmdecken blau-golden.

     
 
de Haraucourt (auch de Haracourt, aus der Gegend von Lunéville stammend, Familie des lothringischen und luxemburgischen Adels). Variante 1:

In Gold ein rotes Kreuz, in rechten Obereck ein goldengekrönter, rotbewehrter und rotgezungter schwarzer Löwe. Helmzier ein silberner Schwanenrumpf mit goldenem Ring im Schnabel, rücklings mit drei (Gruber) oder vier (Loutsch) roten Kugeln besteckt, die ihrerseits jeweils mit einem schwarzen Hahnenfederbüschel besteckt sind, Helmdecken rot-silbern.

Nach Loutsch, Siebmacher Lothringen.

de Haraucourt (auch de Haracourt, aus der Gegend von Lunéville stammend, Familie des lothringischen und luxemburgischen Adels). Variante 2:

In Gold ein rotes Kreuz, in einem silbernen Freiviertel ein goldengekrönter, rotbewehrter und rotgezungter schwarzer Löwe. Helmzier ein silberner Schwanenrumpf mit goldenem Ring im Schnabel, rücklings mit drei (Gruber) oder vier (Loutsch) roten Kugeln besteckt, die ihrerseits jeweils mit einem schwarzen Hahnenfederbüschel besteckt sind, Helmdecken rot-silbern.

Nach Loutsch, Gruber; Siebmacher Lothringen.

von Neipperg
schwäbische Ritterschaft

In Rot 3 (2:1) silberne Ringe. Helmzier ein beiderseits mit dem Schildbild belegter Adlerflug. Helmdecken rot-silbern.

     
von Venningen
schwäbische Ritterschaft

in Silber 2 rote, ins Andreaskreuz gesetzte Lilienstäbe (Glevenstäbe), Helmzier eine bordierte silberne Bischofsmütze, mit den gekreuzten zwei roten Lilienstäben belegt, mit schwarzen Hahnenfedern besteckt. Helmdecken rot-silbern.

Landschad von Steinach
Ritterschaft des Neckargebietes

In Gold eine schwarze Harfe. Die Helmzier ist ein gekröntes Männerhaupt mit wild wucherndem Haupt- und Barthaar, auch als Davidshaupt bezeichnet, das Haar die Helmdecke ersetzend.

Marschalk von Ostheim
fränkische Ritterschaft

In Silber ein schwarzes Tischgestell (Tischfuß) in altmodischer Form, oben zweimal eingeschnitten zur Aufnahme der Tischbretter, unten schräg auseinandergehend. Die Helmzier ist ein schwarzer Brackenkopf, der einen silbernen, oben mit 5 schwarzen Hahnenfedern besteckten Becherdeckel (auch als Rondell erklärt) mit einem silbernen Bande unter dem Kinn festgebunden hat. Helmdecken schwarz-silbern.

     
von Berlichingen
fränkische und schwäbische Reichsritterschaft

In Schwarz ein silbernes fünfspeichiges Rad. Helmzier ein sitzender Wolf von natürlicher Farbe, der ein Lamm in seinem Maul hält. Helmdecken schwarz-silbern.

Herren von Laubenberg
schwäbische Uradelsfamilie, Dienstmannen des Hochstiftes Augsburg sowie der Klöster St. Gallen und Reichenau, besaßen die Burgen Alt-Laubenberg bei Grönenbach im Westallgäu und Laubenbergerstein, 1588 in den Reichsfreiherrenstand erhoben, Mitte des 16. Jh. ausgestorben

In Rot drei silberne Lindenblätter schrägbalkenweise. Erst werden sie ohne Stiel dargestellt, später mit Stiel. Helmzier ein roter hoher Hut, der mit zwei silbernen Flügeln besteckt ist. Helmdecken rot-silbern.

Herren von Heimerdingen
württembergisches Geschlecht, Stammes- und Wappengenossen der Truchseß von Waldeck, erlosch 1483, Lehen in Wiernsheim und in Gärtringen

In Silber zwei schräggekreuzte rote Rechen (Heurechen), Helmzier zwischen zwei Büffelhörnern ein Brackenkopf, der mit den Rechen belegt ist (zahlreiche Tingierungsvarianten)

     
Herren von Neuenstein (bei Öhringen) und von Neuenfels (Neufels bei Neureuth). Evtl. eine Abspaltung der Edelfreien von Stein, urkundlich erstmals 1230 erwähnt, besaßen bereits Anfang des 13. Jh. weitere Güter und Rechte in der Hohenloher Ebene, im Kocher- und im Jagsttal. Im 14. Jh. verlagerten die Herren von Neuenstein ihren Hauptsitz nach Neufels. Im 15. Jh. kam Neufels an Hohenlohe. Als einer der Letzten der Familie starb 1498 Konrad von Neuenstein ohne Nachkommen.

In Silber ein roter Spitzhammer. Helmzier ein geschlossener silberner Flug, beiderseits mit dem roten Hammer belegt. Helmdecken rot-silbern.

von Besserer
Ulmer Patriziergeschlecht. Die Besitzungen der Besserer waren Schnürpflingen (Hauptort), Beuren und Thalfingen.

In Schwarz ein silberner Doppelbecher. Helmzier: Aus der Helmkrone wachsend zwei schwarzgekleidete Arme mit silbernem Ärmelaufschlag, die den silbernen, mit einem schwarzen Federbusch besteckten Doppelbecher emporhalten. Helmdecken schwarz-silbern.

von Randegg/Randeck
schäbisches Geschlecht

In Silber ein roter Löwenkopf. Auf dem Helm ein roter Löwenkopf wachsend. Helmdecken rot-silbern.

Deren Wappen fand übrigens später Eingang in das gevierte Wappen der Faber von Randeck.

     
von Schellenberg
Schwäbisches Geschlecht, ein Zweig des staufischen Dienstmannengeschlechts der Thum von Neuburg. 1637 wurden sie in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Die Familie erlosch 1708 im Mannesstamm.

Dreimal schwarz-golden geteilt. Zwei Büffelhörner, rechts silbern, links rot, Decken rot-silbern, Farbgebung in der Literatur widersprüchlich. Manchmal auch Hifthörner statt Büffelhörner.

Das Wappen wurde später geviert.

von Ungelter
Patriziergeschlecht der Städte Reutlingen und Ulm. 10.4.1537 Reichsadelsstand mit dem Zusatz "von Teyßenhausen" (Deißenhausen), 29.10.1552 Adelsstandsbestätigung, beide für die Ulmer Linie.

Der Schild ist von Schwarz, Rot und Silber im Zinnenschnitt zweimal geteilt. Alternative Blasonierung: Durch einen roten Wechselzinnenbalken von Schwarz und Silber geteilt. Helmzier ein wachsender, auf zwei Fingern pfeifender Narr in silbernem Gewand und mit schwarzer, rot aufgeschlagener Spitzmütze. Helmdecken rot-silbern. Alternativ wird ein durch einen roten Wechselzinnenbalken von Schwarz und Silber geteilter offener Flug angegeben. 1534 wurde das Wappen der Ulmer Ungelter vermehrt, geviert, Feld 1 und 4: Stammwappen, Feld 2 und 3: in Rot der Narr. Helmzier der Narr zwischen einem durch einen roten Wechselzinnenbalken von Schwarz und Silber geteilten offenen Flug. Helmdecken rechts rot-silbern, links schwarz-silbern. 1570 wurden die Felder 1 und 4 gegen 2 und 3 ausgetauscht und umgekehrt, aus dem ganzen Narren wurde ein Brustbild desselben. Andere Darstellungen in der Lit. geben dem Narren ein schwarzes Gewand.

von der Rauw (de Ruwen, de Rauwen)
luxemburgisch

In Blau drei (2:1) goldene Korngarben, golden gebunden. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken eine der goldenen Korngarben zwischen einem blau-golden übereck geteilten Flug.

(nach Loutsch)

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