
Bernhard
Peter
Geschichte
und Entwicklung des Wappens der Württemberger

1. Wappen:
Stammwappen: In Gold
drei schwarze Hirschstangen übereinander. Die Anzahl der Enden
der Geweihstangen variierte im Laufe der Geschichte: 1228 ist
eine Abbildung mit 4, 4, 4 bekannt, 1246 eine mit 5, 5, 4 und
1257 sogar eine mit 5, 5, 5. In der Mitte des 15. Jahrhunderts
wurde sie auf 5, 5, 4 festgelegt. Als Helmzier gehört zum
Stammwappen seit 1327 ein rotes Jagdhorn (Hifthorn) mit goldenem
Band und goldenen Beschlägen, zuerst von Ulrich III. 1327 auf
seinem Reitersiegel geführt. Graf Eberhard der Jüngere (gestorben 1419) verwendet als erster
die Straußenfedern (blau-silbern-rot) als Schmückung des
Mundloches an dem Jagdhorn des Helmkleinodes in seinem Siegel.
Ursprünglich Grafen von Württemberg, ab 1495 Herzöge von
Württemberg. Die 3 Hirschstangen bleiben das Symbol der
Württemberger bis 1952. Also gilt für das Wappen:
- Feld 1: Württemberg:
In Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
Helmzier:
- Württemberg:
auf jetzt noch ungekröntem Helm ein rotes Jagdhorn
(Hifthorn) mit goldenem Band und goldenen Beschlägen,
später mit drei Straußenfedern (blau-silbern-rot) im
Mundloch
2. Wappen:
Graf
Ulrich nahm 1447 erstmals das Wappen von Mömpelgard auf, dazu
wurde der Schild geviert. In
Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben (Fische).
Mömpelgard (Montbéliard) bezeichnet die linksrheinischen
Besitzungen, die aufgrund des Heiratsvertrages vom 13.11.1397
zwischen Graf Eberhard III dem Milden für seinen Sohn Eberhard
IV mit Henriette von Mömpelgard, der Enkelin von Stephan von
Mömpelgard (gestorben 1397, ohne männliche Nachkommen), zur
Grafschaft (später Herzogtum) Württemberg kamen. 1473 wurde die
Aufnahme des Mömpelgarder Wappens im Uracher Vertrag festgelegt.
Mömpelgard erwies sich politisch als wichtig, da hier der
vertriebene Herzog Ulrich Zuflucht suchte, ehe er sein Land
wiedergewinnen konnte. Das Haus Württemberg ging dieser
Ansprüche erst im Pariser Vertrag von 1796 wieder verlustig,
nachdem sie wenige Jahre zuvor (1793) durch französische Truppen
besetzt und annektiert worden waren. Herzog Friedrich II. trat
sie im Pariser Sonderfrieden offiziell an Frankreich ab und wurde
mit umfangreichen Gebieten in Süddeutschland entschädigt. Bis
1817 sind die Barben im württembergischen Wappen zu finden.
Heute liegt Mömpelgard im Département Doubs. Über dem
gevierten Schild wurde nach Stand der Kenntnis nur die
Württemberger Helmzier geführt, aber noch nicht das
Mömpelgarder Fischweiblein
mit rotem Kleid und goldenem Gürtel, das kam erst später. Ein
Beispiel für ein solches aus Württemberg und Mömpelgard
geviertes Wappen ist über dem Portal der Amanduskirche in bad
Urach zu sehen. Also gilt für das Wappen:
- Feld 1 und 4: Württemberg.
In Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
- Feld 2 und 3: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben (Fische)
Zwei Helmzieren wären jetzt
möglich, davon wird aber nur eine verwendet:
- Württemberg:
auf jetzt noch ungekröntem Helm ein rotes Jagdhorn
(Hifthorn) mit goldenem Band und goldenen Beschlägen,
mit drei Straußenfedern (blau-silbern-rot) im Mundloch -
verwendet
- Mömpelgard: Fischweiblein mit
rotem Kleid und goldenem Gürtel - nicht verwendet

Beispiel:
Württemberger Wappen am Portal der Amandus-Kirche in Bad Urach.
Man achte auf die feingliedrige gotische Helmdecke und die beiden
Tiere in den Winkeln unter dem Schild.
3. Wappen:
Unter
Graf Eberhard kommt 1495 das Wappen der Herzöge von Teck ins
Wappen: Schwarz-golden geweckt
(gerautet). Die zugehörige Helmzier ist ein wie der Schild bez.
Brackenkopf mit rot ausgeschlagener Zunge. Das ist eine
Seitenlinie der Zähringer, die von ca. 1187 bis 1439 bestand.
Den Zähringern gehörte am Nordrand der Schwäbischen Alb
(Albtrauf, Landkreis Esslingen) die Burg Teck, nach der sich die
Linie nannte. Aber schon 1386 verkauften die verarmten Herzöge
von Teck ihr Stammland an Württemberg. 1439 starb der letzte
Herzog von Teck ohne Erben. Als Graf Eberhard von Württemberg
(Graf Eberhard im Bart) 1495 von Kaiser Maximilian I. zum Herzog
erhoben wurde (auf dem Wormser Reichstag), bekam er auch den
Titel der Herzöge von Teck verliehen. Heute steht der Titel der
britischen Königsfamilie, d. h. Queen Elisabeth II zu, die ihn
aber nicht offiziell führt. Da man drei Motive schlecht in einem
gevierten Schild verteilen kann, wurde das verbliebene Feld mit
Markgröningen besetzt: Reichssturmfahne. In Blau eine goldene
Fahne mit Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler. 1336
schon kauft Graf Ulrich III. die Stadt Markgröningen (heute
Landkreis Ludwigsburg). Damit erwirbt er auch das Recht auf die
Reichssturmfahne, denn das Grüninger Reichslehen war dem Träger
der Reichssturmfahne vorbehalten. Das Präfix Mark
leitet sich von der Grenzlage an der fränkisch-alemannischen
Mark ab. Im württembergischen Wappen erscheint die
Reichssturmfahne ab 1495. Als Helmzier gehörte dazu ein
schwarzer Adler. Residenz und Oberamt gingen im 19. Jahrhundert
auf Ludwigsburg über, was darin zum Ausdruck kommt, daß Stadt
und Kreis Ludwigsburg heutzutage Träger der Reichssturmfahne im
Wappen sind.

Beispiel: Württemberger
Wappen am Epitaph der Eleonore v. Württemberg (22.3.1552 -
12.1.1618) in der Stadtkirche zu Darmstadt.
Also ist das neue Wappen geviert:
- Feld 1: Württemberg,
in Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
- Feld 2: Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 3: Reichssturmfahne,
in Blau eine goldene Fahne mit Schwenkeln, belegt mit
einem schwarzen Adler
- Feld 4: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben (Fische)
Dieses Wappen ist beispielsweise
auf der Festung Hohenneuffen zu sehen. Vier Helmzieren wären
jetzt möglich, davon wurden aber nur zwei verwendet:
- Platz 1 (rechts): Württemberg:
auf jetzt gekröntem Helm ein rotes Jagdhorn (Hifthorn)
mit goldenem Band und goldenen Beschlägen, mit drei
Straußenfedern (blau-silbern-rot) im Mundloch -
verwendet
- Platz 2 (links): Teck:
ein schwarz-golden geweckter Brackenkopf mit rot
ausgeschlagener Zunge - verwendet
- zu Reichssturmfahne via
Markgröningen: ein schwarzer Adler - nicht verwendet
- Mömpelgard: Fischweiblein mit
rotem Kleid und goldenem Gürtel - nicht verwendet

Beispiel: Württemberger
Wappen auf dem Hohenneuffen.
4. Wappen:
Dieser
Wappenschild blieb nun über 200 Jahre, genauer bis 1707,
unverändert das Wappen der Herzöge von Württemberg. 1593 kam
es lediglich zu einer Änderung der Helmzieren: Herzog Friedrich
I. von Württemberg legte doch größeren Wert auf die
Feststellung der Tatsache, daß gerade die Mömpelgarder Linie an
der Regierung war. Also wurde die Mömpelgarder Helmzier auf
Platz 1 gesetzt, die Position für die in den Augen des Trägers
hochwertigste Helmzier, zwischen die beiden anderen. Ein Beispiel
ist das Württemberger Wappen auf beiden Seiten des Portales
neben dem Schloß in Bad Urach. Der Wappenschild ist also
geblieben:
- Feld 1: Württemberg,
in Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
- Feld 2: Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 3: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene Fahne
mit Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler
- Feld 4: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben (Fische)
Für die
Helmzieren gilt:
- Platz 1 (Mitte): Mömpelgard:
auf gekröntem Helm das Fischweiblein mit rotem Kleid und
goldenem Gürtel - verwendet
- Platz 2 (rechts): Württemberg:
auf jetzt gekröntem Helm ein rotes Jagdhorn (Hifthorn)
mit goldenem Band und goldenen Beschlägen, mit drei
Straußenfedern (blau-silbern-rot) im Mundloch -
verwendet
- Platz 3 (links): Teck:
ein schwarz-golden geweckter Brackenkopf mit rot
ausgeschlagener Zunge, ungekrönter Helm - verwendet
- Reichssturmfahne via
Markgröningen: ein schwarzer Adler - nicht verwendet

Beispiel:
Württemberger Wappen von 1603 am Torbogen neben dem Bad Uracher
Residenzschloß
5. Wappen:
1707 wurden unter Herzog Eberhard
Ludwig weitere Bestandteile in
das Württemberger Wappen aufgenommen. Das war das Wappen der
Grafen von Heidenheim: In Gold der Rumpf eines bärtigen Mannes
(Heiden) mit roter, blau gestulpter Mütze und roter, blau
ausgeschlagener Kleidung. Diesen Titel hatte bereits Herzog
Friedrich angenommen. Über die Herrschaft derer von Helfenstein
kam die Stadt Heidenheim an der Brenz 1448 an Württemberg und
war bis 1803 eine Exklave mit eigenem Amt. 1707 wurde der Heide
in das Württembergische Wappen aufgenommen. Als Helmzier gehört
dazu der wie im Schild bez. Heidenrumpf. Der Wappenschild sah nun
wie folgt aus:
- Herzschild: Württemberg,
in Gold drei schwarze
Hirschstangen übereinander
- Feld 1: Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 2: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene Fahne mit
Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler
- Feld 3: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben (Fische)
- Feld 4: Heidenheim:
In Gold der Rumpf eines bärtigen Mannes (Heiden) mit
roter, blau gestulpter Mütze und roter, blau
ausgeschlagener Kleidung
Die Anzahl der Helmzieren wurde
nun auf die maximale Größe hochgeschraubt, alle fünfe wurden
verwendet, optisch nicht gerade befriedigend, aber es gibt
schlimmere, größere Helmsammlungen (die Ansbacher Markgrafen
brachten es mal auf bis zu 15 Helme):
- Platz 1, Mitte: Mömpelgard:
auf
gekröntem Helm das Fischweiblein mit rotem Kleid und
goldenem Gürtel
- Platz 2, optisch zweites von
links: Württemberg: auf gekröntem Helm
ein rotes Jagdhorn (Hifthorn) mit goldenem Band und
goldenen Beschlägen, mit drei Straußenfedern
(blau-silbern-rot) im Mundloch
- Platz 3, optisch zweites von
rechts: Teck: ein schwarz-golden
geweckter Brackenkopf mit rot ausgeschlagener Zunge,
ungekrönter Helm
- Platz 4, optisch ganz links: zur
Reichssturmfahne via Markgröningen: ein
schwarzer Adler auf gekröntem Helm
- Platz 5, optisch ganz rechts:
Heidenheim, Rumpf eines bärtigen Mannes
(Heiden) mit roter, blau gestulpter Mütze und roter,
blau ausgeschlagener Kleidung, Helm ungekrönt.
Alternativ wurde
auf diese Helmgalerie verzichtet und einfach ein Herzogshut oder
eine Krone mit Wappenmantel verwendet.

Bildbeispiel: Röhrenbrunnen
von 1727 auf dem Marktplatz von Feuchtwangen.
Genealogie
von Württemberg-Oels:
Die Mitglieder eines
Zweiges der Württemberger waren zugleich 16491792 Herzöge
von Oels (Olesnica), nach dem
Münsterberger Zweig der Herren von Podiebrad (14951647)
und vor den Welfen (17921884). Oels wurde durch Erbheirat
von Sylvius Nimrod Herzog v.
Württemberg-Weiltingen mit Elisabeth Marie Herzogin v.
Schlesien-Münsterberg-Oels gewonnen, wobei es aber nicht ein
vollständig souveränes Fürstentum war, sondern um ein als Mediatfürstentum gewährtes Lehen des Königs von
Böhmen (Vertrag vom 16.1.1649) bzw. ab 1742 des Königs von
Preußen. Oels wurde über
einige wenige Generationen vererbt, bis die Erbtochter Friderica Sophia Charlotte Augusta Herzogin v.
Württemberg-Oels sie wiederum durch Heirat an Friedrich August
Herzog v. Braunschweig-Lüneburg brachte.
- Sylvius Nimrod Herzog
v. Württemberg-Weiltingen (2.5.1622-26.4.1664),
1647 Fürst v. Oels, vermählt mit
Elisabeth Marie Herzogin v. Schlesien-Münsterberg-Oels
(11.5.1625-17.3.1686)
- Karl
Ferdinand Herzog v. Württemberg-Oels
(15.1.1650-2.1.1669), unvermählt und kinderlos
- Sylvius II.
Friedrich Herzog v. Württemberg-Oels
(21.2.1651-3.6.1697), 1673 zu Oels, vermählt am
17.5.1672 in Oels mit Eleonore Charlotte Herzogin
v. Württemberg-Mömpelgard
(20.11.1656-13.4.1743), kinderlos
- Christian
Ulrich I. Herzog v. Württemberg-Bernstadt (9.4.1652-5.4.1704),
1673 in Bernstadt, 1697 in Oels, vermählt in
erster Ehe am 13.3.1672 in Bernburg mit Anna
Elisabetha Prinzessin v. Anhalt-Bernburg
(19.3.1647-3.9.1680), in zweiter Ehe am
27.10.1683 in Dobrilugk mit Sibylla Maria
Herzogin v. Sachsen-Merseburg
(28.10.1667-9.1.1693), in dritter Ehe am
7.12.1695 in Hamburg mit Sophia Wilhelmina
Prinzessin v. Ostfriesland (17.10.1659-4.2.1698).
- Carl
Friedrich Herzog v. Württemberg-Oels
(1690-14.12.1761), aus zweiter Ehe, 1704
zu Oels, 1738-1742 Administrator von
Württemberg, vermählt am 21.4.1709 in
Stuttgart mit Juliana Sibylla Charlotte
Herzogin v. Württemberg-Weiltingen
(14.11.1690-30.10.1735), kinderlos
- Christian
Ulrich Herzog v. Württemberg
(27.1.1691-7.2.1734), aus zweiter Ehe,
vermählt mit Charlotte Philippina v.
Roedern (18.2.1691-17.6.1758)
- Carl
Christian Erdmann Herzog v.
Württemberg-Oels
(26.10.1716-14.12.1792), preußischer
General-Lieutenant, 17441792
in Wilhelminenort, 15.10.1744 in
Oels, 8.2.17451792 in
Bernstadt, vermählt am 8.4.1741
in Laubach mit Maria Sophia
Wilhelmina Gräfin zu
Solms-Laubach (3.4.1721-1793)
- Friderica
Sophia Charlotte Augusta
Herzogin v.
Württemberg-Oels
(1.8.1751-4.11.1789),
vermählt am 6.9.1768 in
Breslau mit Friedrich
August Herzog v.
Braunschweig-Lüneburg
Fürst v. Oels
(29.10.1740-8.10.1805)
- Julius Sigismund
Herzog v. Württemberg-Juliusburg
(18.8.1653-15.10.1684)
Wappen von
Württemberg-Oels:
Der erste
Wappenschild sah wie folgt aus:
- Hauptschild:
- Feld 1: Württemberg,
in Gold drei
schwarze Hirschstangen übereinander
- Feld 2: Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 3: Reichssturmfahne,
in Blau eine goldene Fahne mit Schwenkeln, belegt
mit einem schwarzen Adler
- Feld 4: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben
(Fische)
- Herzschild: für Oels,
in Gold ein schwarzer schlesischer Adler, auf der Brust
mit einer silbernen, liegenden, zu einem Tatzenkreuzchen
ausgezogenen Mondsichel bezeichnet
Dazu werden vier Helme geführt:
- Platz 1 (rechts innen): Mömpelgard:
auf gekröntem Helm das Fischweiblein mit rotem Kleid und
goldenem Gürtel - verwendet
- Platz 2 (links innen): Teck:
ein schwarz-golden geweckter wachsender Brackenrumpf mit
rot ausgeschlagener Zunge, ungekrönter Helm
- Platz 3 (rechts außen):
Württemberg: auf gekröntem Helm ein rotes
Jagdhorn (Hifthorn) mit goldenem Band und goldenen
Beschlägen, mit drei Straußenfedern (blau-silbern-rot)
im Mundloch
- Platz 4 (links außen): für Oels:
auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken vor
einem Pfauenfederbusch ein schwarzer schlesischer Adler
Der zweite, später geführte
Wappenschild berücksichtigt Heidenheim:
- Hauptschild:
- Feld 1: Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 2: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene Fahne
mit Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler
- Feld 3: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben
(Fische)
- Feld 4: Heidenheim:
In Gold der Rumpf eines bärtigen Mannes (Heiden)
mit roter, blau gestulpter Mütze und roter, blau
ausgeschlagener Kleidung
- Herzschild: gespalten
- rechts: Württemberg,
in Gold drei
schwarze Hirschstangen übereinander
- links: für Oels,
in Gold ein schwarzer schlesischer Adler, auf der
Brust mit einer silbernen, liegenden, zu einem
Tatzenkreuzchen ausgezogenen Mondsichel
bezeichnet
Dazu ein
Herzogshut mit Wappenmantel. Ein Beispiel ist ein Exlibris des Carl Christian Erdmann Herzog v.
Württemberg-Oels (26.10.1716-14.12.1792), welches den Inhaber
als Mitglied des dänischen Elefantenordens zeigt.
Genealogie
des Hauses Württemberg
- Johann Friedrich Herzog
v. Württemberg-Stuttgart (1582 - 18.7.1628), vermählt
mit Markgräfin Barbara Sophie v. Brandenburg (26.11.1584
- 23.2.1636)
- Eberhard III. Herzog
v. Württemberg-Stuttgart (16.12.1614 -
2.7.1674), vermählt in erster Ehe mit Anna
Katharina Wild- und Rheingräfin v. Kyrburg
(27.1.1614 - 27.6.16557)
- Johann Friedrich
Erbprinz v. Württemberg-Stuttgart
(9.9.1637 - 2.8.1659)
- Sophie Louise Herzogin
v. Württemberg (19.2.1642 - 13.10.1702)
- Christiane Friederike
Herzogin v. Württemberg-Stuttgart
(28.2.1644 - 30.10.1674)
- Christine Charlotte
Herzogin v. Württemberg-Stuttgart
(21.10.1645 - 16.5.1699)
- Wilhelm Ludwig
Herzog v. Württemberg-Stuttgart
(7.1.1647 - 23.6.1677), 1674 Herzog,
vermählt am 6.11.1673 in Darmstadt mit
Magdalena Sibylla Landgräfin v.
Hessen-Darmstadt (28.4.1652 - 11.8.1712)
- Eberhardine
Luise Herzogin v. Württemberg
(11.10.1675 - 26.3.1707)
- Eberhard
IV. Ludwig Herzog v.
Württemberg-Stuttgart (19.9.1676
- 31.10.1733), 23.1.1695 Herzog,
kaiserlicher
Generalfeldmarschall, vermählt
in erster Ehe 1697 in Basel mit
Johanna Elisabeth Markgräfin v.
Baden-Durlach (3.10.1680 -
2.7.1757), Erbauer von Schloß
Ludwigsburg
- Friedrich
Ludwig Erbprinz v.
Württemberg (14.12.1698
- 23.11.1731), vermählt
am 8.12.1716 in Berlin
mit Markgräfin Henriette
Maria v.
Brandenburg-Schwedt
(2.3.1702 - 7.5.1782)
- Eberhard
Friedrich Herzog v.
Württemberg (4.8.1718 -
18.2.1719), unvermählt
und kinderlos
- Louise
Friderica Herzogin v.
Württemberg (3.2.1722 -
2.8.1791)
- Magdalena
Wilhelmina Herzogin v.
Württemberg (7.11.1677 -
30.10.1742)
- Anna Katharina
Herzogin v. Württemberg-Stuttgart
(27.11.1648 - 10.12.1691)
- Eberhardine Katharina
Herzogin v. Württemberg-Stuttgart
(12.4.1651 - 19.8.1683)
- Karl Maximilian Herzog
v. Württemberg-Stuttgart (28.9.1654 -
9.1.1689)
- Friedrich Carl Herzog
v. Württemberg-Winnental (12.9.1652 -
20.12.1698), vermählt mit Markgräfin
Eleonore Juliane v. Brandenburg-Ansbach
(23.10.1663 - 4.3.1724)
- Carl
I. Alexander Herzog v.
Württemberg (1684 - 1737),
kaiserlicher Gouverneur von
Belgrad, 1733
Regierungsübernahme, verlegte
die Residenz von Ludwigsburg nach
Stuttgart zurück, vermählt mit
Prinzessin Maria Augusta Anna v.
Thurn u. Taxis (11.8.1706 -
1.2.1756)
- Carl
II. Eugen Herzog
v. Württemberg
(11.2.1728 - 24.10.1793),
1744 Regierungsantritt,
Erbauer des Neuen
Schlosses in Stuttgart,
1764 Verlegung der
Residenz nach Ludwigsburg
und 1775 wieder zurück
nach Stuttgart, vermählt
in erster Ehe am
26.9.1748 in Bayreuth mit
Elisabeth Friderica
Sophia Markgräfin v.
Brandenburg-Bayreuth
(30.8.1732 - 6.4.1780)
und in zweiter Ehe am
10.1.1785 in Stuttgart
mit Franziska Theresia
Freiin v. Bernerdin zum
Pernthurm (10.1.1748 -
1.1.1811)
- Eugen
Ludwig Adam Herzog v.
Württemberg (31.8.1729 -
7.10.1729), unvermählt
- Ludwig
Eugen Johann Herzog v.
Württemberg (6.1.1731 -
20.5.1795), vermählt am
10.8.1762 in Dresden mit
Sophie Albertine Gräfin
v. Beichlingen (1728 -
10.5.1807)
- Augusta
Maria Elisabeth Louise
Herzogin v. Württemberg
(30.10.1734 - 4.6.1787)
- Friedrich
II. Eugen Herzog
v. Württemberg
(21.1.1732 -23.12.1797),
vermählt mit Markgräfin
Friderica Sophia Dorothea
v. Brandenburg-Schwedt
(18.12.1736 - 9.3.1798),
Anschluß siehe unten.
6. Wappen:
Im Jahre 1785 kamen unter Herzog Karl Eugen weitere Felder in das vermehrte Wappen. Die
Zeiten guter, schlichter Schildbilder waren vorbei, jetzt wurde
kräftig alles hergezeigt, was man hatte (und bei vielen Familien
leider auch, was man mal gehabt hatte, gerne hätte oder gerne
gehabt hätte). Die Zeichen der Zeit standen auf Bildergeschichte
im Wappenschild; Klarheit und Übersichtlichkeit gehörten einer
vergangenen Zeit an. Der Hauptschild hatte jetzt 6 Felder
(gespalten und 2x geteilt) und wurde mit einem Herzschild belegt:
- Herzschild: Württemberg,
in Gold drei schwarze
Hirschstangen übereinander
- Feld 1: Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 2: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene Fahne mit
Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler
- Feld 3: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene Barben (Fische)
- Feld 4: Herrschaft Justingen:
In Blau ein silberner, mit gestutzten Dornen versehener
Schrägbalken
- Feld 5: Grafschaft Limpurg,
seinerseits geviert: Feld 1 und 4: In Rot vier silberne
aufsteigende Spitzen (eine Modifikation des sog.
Fränkischen Rechens). Feld 2 und 3: In Blau
5 (3:2) silberne Heerkolben. Entspricht dem alten Wappen
der Schenken von Limpurg, deren Stammburg heute als Ruine
am südlichen Stadtrand von Schwäbisch Hall steht. Nach
dem Aussterben der verschiedenen Linien fiel der Anspruch
an Württemberg.
- Feld 6: Geteilt aus
Heidenheim (oben) und Grafschaft Bönnigheim (unten). Heidenheim:
In Gold der Rumpf eines bärtigen Mannes (Heiden) mit
roter, blau gestulpter Mütze und roter, blau
ausgeschlagener Kleidung. Grafen von Bönnigheim:
In Rot eine liegende silberne Mondsichel. Wurde von den
Württembergern käuflich erworben. Die Stadt Bönnigheim
liegt heute im Norden des Landkreises Ludwigsburg. Ihr
heutiges Stadtwappen zeigt den Mond, dazu erinnert das
Rad an die Geschichte unter Mainzer Herrschaft.
In der Form wurde das Wappen bis
1803 geführt. Bei der Anzahl von Feldern und möglicher
Helmzieren war es sinnvoll, das Wappen nur noch ohne Helme zu
führen.

Hier ein Beispiel
für das Württemberger Wappen aus dieser Zeit. Standort dieser
gußeisernen Platte ist an der Wand im Foyer des Seminargebäudes
des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Meersburg am Bodensee.
(Genehmigung s. u.)
7. Wappen:
Nach der Erhebung
Württembergs zum Kurfürstentum wurde 1803 das Wappen weiter
vermehrt. Die neuen Zutaten:
- Der Herzschild mit
Kurfürstenkrone darüber wird gespalten:
- rechts: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene Fahne
mit Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler
- links: Stammwappen Württemberg,
in Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
- Der Hauptschild wird zweimal
geteilt:
- Oben:
- Feld 1:
Herzogtum Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 2:
Gefürstete Propstei Ellwangen:
In Silber eine goldene Prälatenmütze.
Kam in das Württemberger Wappen, nachdem
sie 1802 säkularisiert und Württemberg
zugeschlagen wurde.
- Mitte:
- Feld 3: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene
Barben (Fische)
- Feld 4: Justingen:
In Blau ein silberner, mit gestutzten
Dornen versehener Schrägbalken
- Unten:
- Feld 5: Schenk
von Limpurg, Grafschaft Limpurg,
seinerseits geviert: Feld 1 und 4: In Rot
vier silberne aufsteigende Spitzen (eine
Modifikation des sog. Fränkischen
Rechens). Feld 2 und 3: In Blau 5
(3:2) silberne Heerkolben.
- Feld 6:
gespalten
- rechts
Heidenheim: In
Gold der Rumpf eines bärtigen
Mannes (Heiden) mit roter, blau
gestulpter Mütze und roter, blau
ausgeschlagener Kleidung
- links
Bönnigheim: In
Rot eine liegende silberne
Mondsichel.
- Feld 7:
zusammengesetzt aus
- Reichsabtei
Hall: Geteilt. Feld 1:
In Rot ein goldenes Kreuz. Feld
2: eine erhobene Hand. Kam in das
Württemberger Wappen, nachdem
Württemberg das Gebiet 1802 mit
Erlaubnis Napoleons annektiert
hatte, als Entschädigung für
den Verlust linksrheinischer
Gebiete.
- Reichsstädte:
In Gold ein schwarzer Adler, rot
bewehrt. Dieser Adler verweist
auf die Reichsstädte im Gebiet
Württemberg.
- Warteschild:
Durch die Teilung ist hier ein
lediges Feld.
In der Form bleibt
das Wappen nur bis 1806 in Benutzung - soviel Aufwand für nur
drei Jahre Freude daran!

Abb.: Wappen des
Kurfürstentums Württemberg in der beschriebenen Form am
Landgericht Ellwangen
8. Wappen:
1806
wurde aus dem Kurfürstentum Württemberg das Königreich
Württemberg. Entsprechend wird das kurfürstliche Wappen durch
das königliche Wappen ersetzt. Das hatte immerhin etwas länger
Bestand, nämlich bis 1817. Kaum zu fassen, daß damals der
Wappenschild Nr. 3 über 200 Jahre lang gut war. Was wird
geändert? Markgröningen fliegt aus dem Herzschild, Schwaben
kommt rein. Pfalzgrafschaft Tübingen kommt in den Hauptschild,
der jetzt dreimal geteilt wird, um die nötige Anzahl Felder zu
erzeugen. Ein Beispiel für dieses Wappen findet sich am Bad
Mergentheimer Deutschordensschloß außen am Torbau (wobei
allerdings Justingen durch Mergentheim ersetzt ist). Im Detail:
- Der Herzschild mit
Königskrone darüber ist gespalten:
- rechts: Stammwappen Württemberg,
in Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
- links: Herzöge von Schwaben:
In Gold 3 schwarze, schreitende Löwen
(eigentlich ursprünglich Leoparden)
übereinander. Es handelt sich um das alte Wappen
der Hohenstaufen, der einstigen Herzöge von
Schwaben.
- Der Hauptschild wird zweimal
geteilt:
- Oben:
- Feld 1:
Herzogtum Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld 2: Pfalzgrafen
von Tübingen: In Gold eine rote
Kirchenfahne (Gonfalon). Bereits 1342
kaufte Ulrich III von den Pfalzgrafen von
Tübingen die Stadt und Herrschaft
Tübingen und fügt sie seinem
Herrschaftsgebiet ein, aber erst jetzt
erscheint der Anspruch im Wappen. Die
Kirchenfahne ist auch heute noch das
Stadtwappen von Tübingen.
- obere Mitte:
- Feld 3:
Gefürstete Propstei Ellwangen:
In Silber eine goldene Prälatenmütze.
Kam in das Württemberger Wappen, nachdem
sie 1802 säkularisiert und Württemberg
zugeschlagen wurde.
- Feld 4: Mömpelgard.
In Rot zwei aufrechte, abgekehrte goldene
Barben (Fische)
- untere Mitte:
- Feld 5: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene
Fahne mit Schwenkeln, belegt mit einem
schwarzen Adler
- Feld 6: Justingen:
In Blau ein silberner, mit gestutzten
Dornen versehener Schrägbalken
- Unten (unverändert,
wie im 7. Wappen):
- Feld 7: Schenk
von Limpurg, Grafschaft Limpurg,
seinerseits geviert: Feld 1 und 4: In Rot
vier silberne aufsteigende Spitzen (eine
Modifikation des sog. Fränkischen
Rechens). Feld 2 und 3: In Blau 5
(3:2) silberne Heerkolben.
- Feld 8:
gespalten
- rechts
Heidenheim: In
Gold der Rumpf eines bärtigen
Mannes (Heiden) mit roter, blau
gestulpter Mütze und roter, blau
ausgeschlagener Kleidung
- links
Bönnigheim: In
Rot eine liegende silberne
Mondsichel.
- Feld 9:
zusammengesetzt aus
- Reichsabtei
Hall: Geteilt. Feld 1:
In Rot ein goldenes Kreuz. Feld
2: eine erhobene Hand. Kam in das
Württemberger Wappen, nachdem
Württemberg das Gebiet 1802 mit
Erlaubnis Napoleons annektiert
hatte, als Entschädigung für
den Verlust linksrheinischer
Gebiete.
- Reichsstädte:
In Gold ein schwarzer Adler, rot
bewehrt. Dieser Adler verweist
auf die Reichsstädte im Gebiet
Württemberg.
- Warteschild:
Durch die Teilung ist hier ein
lediges Feld.

Beispiel:
Das Württemberger Wappen am Bad Mergentheimer
Deutschordensschloß außen am Torbau (wobei allerdings Justingen
durch Mergentheim ersetzt ist)
9. Wappen:
Neben
diesem vielfeldrigen Staatswappen fanden auch kleinere Versionen
Verwendung, die nur die wichtigsten Felder zeigten, wie dieses
Beispiel vom Torgebäude des Schlosses Altshausen, heutiger
Wohnsitz der Herzöge von Württemberg und im Besitz der Familie
seit 1810:
- Herzschild
unter Königskrone:
- Württemberg,
in Gold drei
schwarze Hirschstangen übereinander
- Hauptschild
unter Königskrone:
- Feld
1: Herzöge
von Schwaben: In Gold 3 schwarze,
schreitende Löwen (eigentlich ursprünglich
Leoparden) übereinander. Es handelt sich um das
alte Wappen der Hohenstaufen, der einstigen
Herzöge von Schwaben.
- Feld
2. Herzogtum Teck,
schwarz-golden geweckt (gerautet)
- Feld
3: Reichssturmfahne
via Markgröningen, in Blau eine goldene Fahne
mit Schwenkeln, belegt mit einem schwarzen Adler
- Feld
4: Mömpelgard. In Rot zwei aufrechte,
abgekehrte goldene Barben (Fische)

Schloß Altshausen,
königlich-württembergisches Wappen am Torgebäude
10.
Wappen:
Gott
sei Dank, 1817 wurde unter König Wilhelm von Württemberg
vereinfacht! Die ganzen kleineren Felder flogen auf einmal in
einem gewaltigen heraldischen Befreiungsschlag aus dem Schild.
Übrig blieb nur das, was im 8. Wappen der Herzschild war: Ein
gespaltener Schild unter einem Helm mit Königskrone:
- rechts: Stammwappen Württemberg,
in Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander
- links: Herzöge von
Schwaben: In Gold 3 schwarze, schreitende Löwen
(eigentlich ursprünglich Leoparden) übereinander. Es
handelt sich um das alte Wappen der Hohenstaufen, der
einstigen Herzöge von Schwaben.
Ganz einfach die
Geschichte der Württemberger in kondensierter Form: Ein kleines
Grafenhaus diente einst unter den staufischen Herzögen und wurde
zu Königen. Das Wappen hatte bis 1918 (Abdankung von König
Wilhelm II. von Württemberg) Bestand.

Beispiel: Blaubeuren,
Gebäude auf dem Klostergelände, erbaut kurz nach 1900 AD.
Neuere
Genealogie des Hauses Württemberg
- Friedrich II. Eugen Herzog v.
Württemberg (21.1.1732 -23.12.1797) - Anschluß siehe
oben -, vermählt mit Markgräfin Friderica Sophia
Dorothea v. Brandenburg-Schwedt (18.12.1736 - 9.3.1798)
- Friedrich I. König v.
Württemberg (6.11.1754 - 30.10.1816), erster
König von Württemberg, vermählt mit
Auguste Caroline Friederike Luise Prinzessin v.
Braunschweig-Wolfenbüttel (3.12.1764 -
27.9.1788)
- Wilhelm I. König v.
Württemberg (27.9.1781 - 25.6.1864), zweiter
König von Württemberg, vermählt
in erster Ehe am 8.6.1808 in München mit
Karoline Charlotte Auguste Prinzessin v.
Bayern (8.2.1792 - 9.2.1873), kinderlos,
in zweiter Ehe am 24.1.1816 in
St.Petersburg mit Ekaterina Pawlowna von
Weißrußland (10.5.1788 - 9.1.1819),
zwei Töchter, und in dritter Ehe am
15.4.1820 in Stuttgart mit Pauline
Therese Louise Herzogin v. Württemberg
(1800 - 10.3.1873), 2 Töchter und 1 Sohn
- Karl I König
v. Württemberg (6.3.1823 -
6.10.1891), 1864 König, dritter
König von Württemberg,
vermählt am 13.7.1846 in
Peterhof mit Olga Nikolaewna
Welikaja Knjasna Romanowa
(30.8.1822 - 30.10.1892), obwohl
homosexuell, kinderlos
- Katharina
Friederike Charlotte Prinzessin
v. Württemberg (24.8.1821 -
6.12.1898), vermählt am
20.11.1845 in Stuttgart mit
Friedrich Carl Augustus Prinz v.
Württemberg (21.2.1808 -
9.5.1870)
- Wilhelm
II. König v.
Württemberg (25.2.1848 -
2.10.1921), vierter
und letzter
König von Württemberg,
1891 König, 1918
abgesetzt, 29.11.1918
Verzicht, seitdem
Herzog von Württemberg,
vermählt in erster Ehe
am 15.2.1877 in Bad
Arolsen mit Georgina
Henriette Maria
Prinzessin zu Waldeck u.
Pyrmont (23.5.1857 -
30.4.1882)
- Pauline
Olga Helene Emma Herzogin
v. Württemberg
(19.12.1877 - 7.5.1965)
- Katharina Friederike
Sophie Dorothea Prinzessin v.
Württemberg (21.2.1783 - 28.11.1835)
- Augusta Sophia
Dorothea Maria Prinzessin v. Württemberg
(16.12.1783 - 3.10.1784)
- Paul Friedrich Karl
August Prinz v. Württemberg (19.1.1785 -
16.4.1847), vermählt am 28.9.1805 in
Ludwigsburg mit Catharine Charlotte
Georgine Friederike Luise Sophie Therese
Prinzessin v. Sachsen-Hildburghausen
(17.6.1787 - 12.12.1847)
- Friedrich Carl
Augustus Prinz v. Württemberg
(21.2.1808 - 9.5.1870), vermählt
am 20.11.1845 in Stuttgart mit
Katharina Friederike Charlotte
Prinzessin v. Württemberg
(24.8.1821 - 6.12.1898),
- Wilhelm
II. König v.
Württemberg (25.2.1848 -
2.10.1921), vierter
und letzter
König von Württemberg,
siehe oben.
- Karl Prinz v.
Württemberg (7.3.1809 -
28.5.1810)
- Pauline
Friederica Marie Prinzessin v.
Württemberg (25.2.1810 -
7.7.1856)
- Friedrich
August Eberhard Prinz v.
Württemberg (24.1.1813 -
12.1.1885)
- Alexander Friedrich Karl
Herzog v. Württemberg (24.4.1771 - 4.7.1833)
Antoinette Ernestine Amalia Herzogin v.
Sachsen-Saalfeld-Coburg (28.8.1779 - 14.3.1824)
- Friedrich Wilhelm
Alexander Herzog v. Württemberg
(20.12.1804 - 28.10.1881)
Marie Christine Caroline Adelaide
Francoise Leopoldine Princesse d'Orléans
(12.4.1813 - 2.1.1839)
- Philipp
Alexander Maria Ernst Herzog v.
Württemberg (30.7.1838 -
11.10.1917)
Marie Theresia Anna Erzherzogin
v. Österreich (1845 - 8.10.1927)
- Albrecht
Maria Alexander Philipp
Joseph Herzog v.
Württemberg (23.12.1865
- 29.10.1939)
Margaretha Sophia Maria
Annunciata Theresia
Caroline Luise Josepha
Johanna Erzherzogin v.
Österreich (13.5.1870 -
1902)
- Philipp
Albrecht Carl Maria
Joseph Ludwig Hubertus
Stanislaus Leopold Herzog
v. Württemberg
(14.11.1893 - 15.4.1975)
Rosa Maria Antonie
Roberta Josephina Anna
Walburga Carmela Ignazia
Rita da Cascia
Erzherzogin v.
Österreich-Toscana
(22.9.1906 - 17.9.1983)
- Carl
Maria Peter Ferdinand
Philipp Albrecht Joseph
Michael Pius Konrad
Robert Ulrich Herzog v.
Württemberg (1.8.1936 -
), heutiges
Oberhaupt des Hauses
Württemberg,
vermählt am 18.7.1960 in
Altshausen mit Diane
Princesse d'Orléans
(24.3.1940 - )
- Friedrich
Philipp Carl Franz Maria
Herzog v. Württemberg
(1.6.1961 - )
- Mathilde
Marie-Antoinette Rosa
Isabelle Herzogin v.
Württemberg (11.7.1962 -
)
- Eberhard
Alois Nikolaus Heinrich
Johannes Maria Herzog v.
Württemberg (20.6.1963 -
)
- Philipp
Albrecht Christoph Ulrich
Maria Herzog v.
Württemberg (1.11.1964 -
)
- Michael
Heinrich Albrecht
Alexander Maria Herzog v.
Württemberg (1.12.1965 -
)
- Eleonore
Fleur Juanita Charlotte
Eudoxie Maria-Ange
Herzogin v. Württemberg
(4.11.1977 - )
11.
Wappen:
Als
Bundesland Baden-Württemberg (ab 1952) führt das Land ein
großes und ein kleines Landeswappen.
- Das große
Landeswappen ist der Schild der Herzöge von Schwaben,
in Gold 3 schwarze
schreitende rotgezungte Löwen übereinander. Schildhalter sind
der badische Greif und der württembergische Hirsch. Auf
dem oberen Schildrand sechs kleine Schildchen der ehemals
wichtigsten Herrschaften auf dem Gebiet des heutigen
Bundeslandes: Fränkischer Rechen, Hohenzollern, Baden,
Württemberg, Pfalz, Österreich.
- Das kleine
Landeswappen hat nur in
Gold 3 schwarze schreitende rotgezungte Löwen
übereinander.

Das große
Landeswappen als Pflaster-Mosaik aus Rheinkieseln vor dem Basler
Hof in Freiburg (Breisgau), heute Regierungspräsidium.
Allerdings ist es ohne die Schildhalter dargestellt. Das große
Landeswappen führen Minister, Landtag und
Regierungspräsidenten. Abb. links bei Sonnenschein, Abb. rechts
bei Regen mit intensiveren Farben.
Literatur:
Siebmachers Wappenbücher.
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf
CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
http://www.historisches-wuerttemberg.de/kultur/wappen/wappen1.htm
http://www.historisches-wuerttemberg.de/kultur/wappen/wappen2.htm
http://www.historisches-wuerttemberg.de/kultur/wappen/wappen3.htm
http://www.historisches-wuerttemberg.de/kultur/wappen/wappen4.htm
http://www.historisches-wuerttemberg.de/kultur/wappen/wappen5.htm
http://www.s-line.de/homepages/ebener/
http://www.s-line.de/homepages/ebener/Wappen.html#Wappen

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Copyright Text, Graphik und Photos: Bernhard Peter 2007-2010
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Die
Veröffentlichung des Wappens aus dem Foyer des
Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Meersburg wurde freundlicherweise
am 2.2.07 genehmigt von Herrn Paul Wiest, Vermögen und Bau
Baden-Württemberg, Amt Ravensburg.
Aufnahmen aus der
Stadtkirche zu Darmstadt mit freundlicher Erlaubnis von Herrn
Pfarrer Martin Schneider vom 12.06.2008 (http://www.stadtkirche-darmstadt.de)
